Der Registrant ist die Person oder Firma, auf die eine Domain eingetragen ist. Er hält das Nutzungsrecht am Namen, er zahlt dafür, und er entscheidet, wohin die Domain zeigt und wer sie verwalten darf.
- Registrant (Domaininhaber)
Die Person oder Firma, auf die eine Domain eingetragen ist.
Beispiel: „Als Registrant stand noch die alte Agentur im Eintrag.“Auch: Domaininhaber, Domain Owner. Der englische Begriff ist irreführend, denn Eigentum entsteht an einer Domain nicht.
Abgrenzung zum Admin-C: Dieser ist nur bevollmächtigter Ansprechpartner. Entscheiden darf allein der Inhaber.
Welche Rechte der Registrant hat
Alle. Der Inhaber bestimmt die Nameserver, den Registrar, die Weitergabe und das Ende der Domain. Ein Umzug zu einem anderen Anbieter braucht seine Zustimmung, ein Verkauf seine Unterschrift, und eine Löschung kann nur er veranlassen.
Deshalb ist die wichtigste Frage bei jeder Übernahme eines Bestandskunden: Wer steht im Eintrag? Steht dort die frühere Agentur, hängt der Zugriff auf die Domain an deren gutem Willen, und das fällt erst auf, wenn es eilig ist.
Welche Pflichten damit verbunden sind
Die Daten müssen stimmen und erreichbar bleiben. Eine E-Mail-Adresse, die niemand liest, bedeutet, dass die Warnung vor dem Ablauf ins Leere geht. Wechselt die Anschrift oder der Firmenname, gehört das nachgetragen.
Dazu kommt die Haftung für den Namen. Wer eine Domain registriert, die eine fremde Marke enthält, haftet dafür, auch wenn die Seite leer bleibt. Vor der Registrierung eines sprechenden Namens lohnt deshalb ein Blick ins Markenregister.
Wie der Inhaber geändert wird
Über den Registrar, mit Zustimmung beider Seiten. Bei .de genügt dafür ein Auftrag an die Vergabestelle, bei den allgemeinen Endungen folgt ein Bestätigungsverfahren per E-Mail an alte und neue Anschrift.
Ein Inhaberwechsel kann eine Sperre nach sich ziehen: Bei vielen Endungen ist ein Umzug zu einem anderen Registrar danach sechzig Tage lang gesperrt. Wer beides vorhat, erledigt deshalb zuerst den Umzug und dann den Wechsel des Inhabers.