Das Domainalter ist die Zeit seit der ersten Registrierung einer Domain. Es gilt in der Branche verbreitet als Rankingfaktor; Google hat dem mehrfach widersprochen.
- Domainalter
Die Zeit seit der ersten Registrierung einer Domain, oft als Rankingfaktor vermutet.
Beispiel: „Das Domainalter von zwölf Jahren erklärte die Platzierungen nicht, das Linkprofil schon.“Auch: Domain Age. Abzulesen in den Registrierungsdaten und, verlässlicher für die Suchmaschine, am ersten Auftauchen im Internet Archive.
John Mueller von Google 2019 dazu: Das Alter einer Domain helfe nicht; es sei etwas, das sich gut verkaufen lasse.
Was hinter der Beobachtung zum Domainalter steckt
Zeit, in der etwas entstanden ist. Eine zehn Jahre alte Domain hat meist zehn Jahre Inhalte, Verweise und Erwähnungen gesammelt. Dass sie besser rankt als eine neue, liegt an diesem Bestand und nicht am Datum der Registrierung.
Die Probe darauf ist eine alte Domain ohne Bestand: Wer eine seit 2008 registrierte Adresse kauft, auf der nie etwas stand, bekommt keine Sichtbarkeit dazu.
Wann das Alter einer Domain doch eine Rolle spielt
Beim Kauf gebrauchter Domains. Was dort zählt, ist die Vorgeschichte: bestehende Verweise, frühere Inhalte und ob die Adresse einmal für Spam benutzt wurde. Das Letzte ist ein Risiko, das sich kaum rückgängig machen lässt.
Vor jedem solchen Kauf gehören deshalb zwei Blicke dazu: das Internet Archive für die Geschichte der Inhalte und ein Linkwerkzeug für das Profil.
Was statt des Domainalters zählt
Der Bestand und seine Pflege. Seiten, die seit Jahren gefunden werden, Verweise, die sich angesammelt haben, und eine Marke, die genannt wird. All das braucht Zeit, aber Zeit allein erzeugt es nicht.
Für ein neues Vorhaben heißt das: Die Rechnung geht über Monate, nicht über Wochen, und sie geht über Arbeit. Eine alte Adresse abzukürzen, funktioniert dabei nicht.