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Branded Keywords

oder auch Brand Keywords, Marken-Keywords

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 21.10.2026

Branded Keywords sind Suchbegriffe, die den eigenen Marken- oder Firmennamen enthalten, allein oder in Verbindung mit einem weiteren Wort. Alles andere heißt im Gegenzug unbranded und beschreibt die Nachfrage nach der Sache statt nach dem Anbieter.

Branded Keywords

Suchbegriffe, die den eigenen Marken- oder Firmennamen enthalten.
Beispiel: „Die Branded Keywords machten 40 Prozent der Klicks aus, standen aber in keinem Bericht getrennt.“

Auch: Brand Keywords, Marken-Keywords. Dazu zählen auch Falschschreibungen des Namens und Kombinationen wie „name erfahrungen“.

Abgrenzung zu unbranded: Danach sucht, wer den Anbieter noch nicht kennt. Beide Gruppen beantworten verschiedene Fragen und gehören getrennt.

Warum Branded Keywords getrennt ausgewertet gehören

Weil sie die Zahlen verfälschen, solange sie mitlaufen. Eine Website mit starker Marke hat hohe Klickraten und gute Platzierungen, und beides sagt nichts über die Arbeit an der Sichtbarkeit aus: Wer den Namen eintippt, findet die Seite ohnehin.

Getrennt betrachtet beantworten beide Gruppen verschiedene Fragen. Die Branded Keywords zeigen, wie bekannt die Marke ist und ob diese Bekanntheit wächst. Die übrigen zeigen, ob jemand gefunden wird, der den Namen nicht kennt.

Was Branded Keywords über andere Kanäle verraten

Mehr als jede andere Zahl aus der Suche. Eine Kampagne im Fernsehen, ein Messeauftritt oder ein Beitrag in der Fachpresse schlagen sich in der Zahl der Suchen nach dem Namen nieder, meist mit ein bis zwei Tagen Verzug.

Damit wird die Suche zum Messinstrument für Maßnahmen, die sich sonst schwer messen lassen. Wer wissen will, ob eine Anzeigenkampagne gewirkt hat, sieht in der Search Console nach, wie oft danach der Name gesucht wurde.

Was man mit Branded Keywords praktisch macht

Drei Dinge. Erstens trennen: In der Search Console lässt sich ein Filter auf den Namen setzen, und beide Gruppen werden einzeln betrachtet. Zweitens beobachten, ob der Anteil steigt oder fällt. Drittens prüfen, was zu diesen Suchen erscheint: Steht die eigene Seite oben, oder stehen dort Portale, Bewertungsseiten und Wettbewerber?

Der dritte Punkt wird oft übersehen und ist der einzige mit unmittelbarem Handlungsbedarf. Wer bei seinem eigenen Namen nicht die erste und die zweite Stelle besetzt, überlässt die Darstellung anderen.

Siehe auch:

Keyword

Der Begriff, auf den hin eine Seite geplant und geschrieben wird.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Organischer Traffic

Die Besucher, die über unbezahlte Suchergebnisse auf eine Website kommen.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sichtbarkeit

Ein zusammengefasstes Maß dafür, wie präsent eine Website in den Suchergebnissen ist.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Entitäten (Entities)

Eindeutig bestimmbare Dinge wie Personen, Orte oder Marken, die eine Suchmaschine als solche kennt.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Keyword-Mapping

Die Zuordnung, welche Seite welche Suchbegriffe bedienen soll.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SERP

Die Ergebnisseite einer Suchmaschine zu einer bestimmten Suchanfrage.

#Website-Struktur