Die Ausspielung ist der Vorgang, mit dem eine Anzeige einem bestimmten Nutzer in einem bestimmten Augenblick gezeigt wird. Sie ist das Ergebnis einer Auktion und einer Reihe von Prüfungen, die in Sekundenbruchteilen ablaufen.
- Ausspielung
Der Vorgang, mit dem eine Anzeige einem bestimmten Nutzer gezeigt wird.
Beispiel: „Die Ausspielung beschränkt sich auf Werktage zwischen acht und achtzehn Uhr.“Das Ergebnis ist eine Impression; die Ausspielung ist der Vorgang, die Impression der gezählte Fall.
Welche von mehreren Anzeigen einer Gruppe dabei zum Zug kommt, regelt die Anzeigenrotation.
Was bei der Ausspielung entschieden wird
Mehreres gleichzeitig. Ob die Kampagne für diesen Nutzer überhaupt in Frage kommt, ob Budget und Zeitplan es zulassen, welche Anzeige der Gruppe genommen wird und welchen Platz sie bekommt.
Den Ausschlag gibt die Auktion, in die alle in Frage kommenden Anzeigen eintreten. Dort zählen Gebot und Qualität gemeinsam, weshalb das höchste Gebot nicht immer gewinnt.
Was sich an der Ausspielung steuern lässt
Die Grenzen, nicht der Einzelfall. Zeitpläne, Orte, Geräte und Zielgruppen legen fest, wann eine Anzeige überhaupt in die Auktion darf. Innerhalb dieser Grenzen entscheidet das System.
Dazu kommt die Begrenzung der Häufigkeit, mit der dieselbe Person dieselbe Anzeige sieht. Ohne sie läuft eine Kampagne in die Ermüdung des Publikums.
Warum die Ausspielung schwankt
Weil sich der Wettbewerb laufend ändert. Andere Konten erhöhen Gebote, neue Anzeigen treten an, Budgets laufen leer; dieselbe Kampagne erreicht deshalb an zwei Tagen verschieden viele Menschen.
Für die Auswertung heißt das: Ein einzelner Tag sagt wenig. Erst über Wochen zeigt sich, ob eine Änderung an der Ausspielung gewirkt hat oder ob der Markt sich bewegt hat.