Die Anzeigenrotation ist die Einstellung, nach welcher Regel mehrere Anzeigen einer Gruppe ausgespielt werden. Zur Wahl stehen die Optimierung auf die erwartet beste Anzeige und die gleichmäßige Verteilung.
- Anzeigenrotation
Die Einstellung, nach welcher Regel mehrere Anzeigen einer Gruppe ausgespielt werden.
Beispiel: „Die Anzeigenrotation stand auf gleichmäßig, damit sich die beiden Varianten vergleichen ließen.“Auch: Ad Rotation. Google hat die Auswahl 2017 auf zwei Einstellungen verkürzt; die früheren Optionen zur Verteilung über die Zeit entfielen.
Bei automatischen Gebotsstrategien wirkt die gleichmäßige Verteilung nur eingeschränkt, weil das System ohnehin je Auktion entscheidet.
Welche Einstellungen es bei der Anzeigenrotation gibt
Zwei. Die Optimierung spielt bevorzugt die Anzeige aus, von der das System die beste Wirkung erwartet; das bringt in der Regel mehr Klicks und Conversions. Die gleichmäßige Verteilung zeigt alle Anzeigen ungefähr gleich oft.
Die zweite Einstellung ist für Vergleiche gedacht. Wer wissen will, welche von zwei Formulierungen besser wirkt, braucht eine Verteilung, die nicht von der Erwartung des Systems abhängt.
Wann welche Anzeigenrotation passt
Die Optimierung im Normalbetrieb, die Gleichverteilung während eines Vergleichs. Wer dauerhaft gleich verteilt, verschenkt Wirkung, weil schwächere Anzeigen denselben Anteil bekommen.
Bei kleinen Datenmengen lohnt der Vergleich ohnehin selten: Bei wenigen Klicks im Monat dauert es Monate, bis ein Unterschied belastbar ist, und in dieser Zeit hat sich das Angebot geändert.
Was die Anzeigenrotation heute noch bedeutet
Weniger als früher. Seit die Anzeigen selbst aus Bausteinen zusammengesetzt werden, verschiebt sich die Frage von der Anzeige auf den Baustein; das System testet innerhalb einer Anzeige, was früher zwischen Anzeigen getestet wurde.
Für die Arbeit heißt das: Varianten weiterhin anlegen, Vergleiche aber über Zeiträume und über die Berichte zu den Bausteinen führen, nicht über die Rotationseinstellung allein.