Segmentierung ist das Aufteilen von Daten in Gruppen, um Unterschiede sichtbar zu machen. In der Anzeigenschaltung und in der Auswertung teilt man dieselben Zahlen nach Gerät, Ort, Zeit, Kanal oder Art der Anfrage.
- Segmentierung
Das Aufteilen von Daten in Gruppen, um Unterschiede sichtbar zu machen.
Beispiel: „Die Segmentierung nach Gerät zeigte, dass die Anfragen fast nur vom Rechner kamen.“Auch: Segmentation. In den Werbekonten ist sie eine Ansicht des Berichts und verändert nichts an der Ausspielung.
Abgrenzung zur Audience Segmentation: Die teilt Menschen für die Ausspielung auf, hier werden Daten für die Auswertung geteilt.
Wonach man sinnvoll segmentiert
Nach dem, was eine andere Entscheidung nach sich zöge. Gerät, Ort, Tageszeit, Netzwerk, Begriffsart und neue gegenüber wiederkehrenden Besuchern sind die Schnitte, die in Werbekonten regelmäßig etwas zeigen.
Was nichts bringt, ist das Teilen um des Teilens willen. Zwanzig Segmente mit je drei Conversions erzeugen Zahlen, die aussehen wie Erkenntnis und Zufall sind.
Warum Mittelwerte ohne Segmentierung täuschen
Weil sie Gegensätze verdecken. Eine durchschnittliche Abschlussquote von vier Prozent kann aus acht Prozent am Rechner und null am Telefon entstehen; die Mitte beschreibt dann keinen einzigen Fall.
Dasselbe gilt für den Ort, den Wochentag und die Art der Anfrage. Der erste Griff bei einer Zahl, die nicht zu erklären ist, ist deshalb das Aufteilen.
Was Segmentierung voraussetzt
Genug Daten je Gruppe und eine saubere Messung. Wo die Conversions falsch gezählt werden, vervielfacht die Segmentierung den Fehler, statt ihn zu zeigen.
Dazu kommt die Disziplin, vorher zu sagen, was man vermutet. Wer so lange teilt, bis ein Unterschied erscheint, findet immer einen.