Die Anzeigenrelevanz ist die Bewertung, wie gut der Anzeigentext zu der Suchanfrage passt, auf die geboten wird. Sie ist einer der drei Teile des Qualitätsfaktors und wird als unterdurchschnittlich, durchschnittlich oder überdurchschnittlich ausgewiesen.
- Anzeigenrelevanz
Die Bewertung, wie gut der Anzeigentext zu der Suchanfrage passt, auf die geboten wird.
Beispiel: „Die Anzeigenrelevanz war unterdurchschnittlich, weil eine Anzeige zwölf verschiedene Leistungen abdecken sollte.“Auch: Ad Relevance. Bewertet wird je Suchbegriff, nicht je Anzeige: Dieselbe Anzeige kann bei einem Begriff passen und bei einem anderen nicht.
Zusammen mit erwarteter Klickrate und Landingpage-Erfahrung ergibt sie den Qualitätsfaktor.
Was die Anzeigenrelevanz beeinflusst
Die Nähe zwischen Anfrage und Text. Wenn der gesuchte Begriff in der Überschrift auftaucht und die Anzeige genau das Angebot beschreibt, das gesucht wurde, fällt die Bewertung gut aus.
Umgekehrt sinkt sie, wenn eine Anzeige zu viele Begriffe zugleich bedienen soll. Das ist der häufigste Grund und zugleich der Hinweis darauf, dass die Anzeigengruppe zu weit geschnitten ist.
Wie man die Anzeigenrelevanz verbessert
Durch engeren Zuschnitt statt durch mehr Text. Begriffe mit derselben Absicht in eine Gruppe, dazu Anzeigen, die genau diese Absicht ansprechen; was nicht passt, bekommt eine eigene Gruppe.
Zweiter Hebel ist die Wortwahl. Menschen suchen anders, als Unternehmen formulieren; wer „Website erstellen lassen“ sucht und „Digitale Markenerlebnisse“ liest, erkennt sein Anliegen nicht wieder.
Was die Anzeigenrelevanz nicht misst
Die Qualität des Angebots und die Wirkung der Anzeige. Ein Text kann hoch bewertet sein und trotzdem niemanden überzeugen, weil er nur die Anfrage wiederholt.
Deshalb ist die Bewertung eine Nebenbedingung und kein Ziel. Was zählt, sind Anfragen; die Relevanz sorgt dafür, dass man dafür nicht zu viel bezahlt.