Ad Scheduling ist die Festlegung, zu welchen Zeiten eine Kampagne ausgespielt wird und mit welchem Gebot. Eingestellt wird in Zeitfenstern je Wochentag, wahlweise mit Zu- oder Abschlägen.
- Ad Scheduling
Die Festlegung, zu welchen Zeiten eine Kampagne ausgespielt wird und mit welchem Gebot.
Beispiel: „Das Ad Scheduling schaltete die Anzeigen nachts ab, weil dann niemand ans Telefon ging.“Auch: Tageszeit- und Wochentagssteuerung, Werbezeitplaner. Maßgeblich ist die im Konto eingestellte Zeitzone und nicht die des Suchenden.
Ohne Zeitplan läuft eine Kampagne rund um die Uhr; das ist die Voreinstellung.
Wann sich Ad Scheduling lohnt
Wenn die Reaktion an Menschen hängt. Ein Betrieb, der Anrufe bewirbt und außerhalb der Bürozeiten nicht erreichbar ist, bezahlt nachts für Anrufe, die niemand annimmt; das ist der klarste Fall.
Zweiter Fall sind deutliche Unterschiede in den Zahlen. Wenn die Anfragen werktags vormittags entstehen und am Wochenende nichts, rechtfertigt das eine Verschiebung des Budgets.
Was bei automatischen Geboten vom Ad Scheduling bleibt
Die Abschaltung. Zu- und Abschläge nach Uhrzeit berücksichtigen die Gebotsverfahren ohnehin selbst; was weiter wirkt, ist die Entscheidung, zu bestimmten Zeiten gar nicht auszuspielen.
Deshalb gilt dieselbe Regel wie bei der Geräteausrichtung: entweder aus oder dem Verfahren überlassen. Feinjustierung in Prozentschritten ist Arbeit ohne Wirkung.
Was man beim Ad Scheduling übersieht
Die Verschiebung zwischen Suche und Abschluss. Wer abends sucht und morgens anruft, erzeugt den Klick zu einer Zeit, die in den Zahlen schlecht aussieht, und den Auftrag zu einer anderen.
Dazu kommt die Zeitzone. Bei Kampagnen über Ländergrenzen hinweg gilt die Kontozeitzone, und ein Zeitplan, der in Hamburg stimmt, passt in Wien noch und in New York nicht mehr.