Ein VPN ist eine verschlüsselte Verbindung, über die ein Gerät so arbeitet, als wäre es in einem anderen Netz. Die Abkürzung steht für Virtual Private Network.
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Eine verschlüsselte Verbindung, über die ein Gerät so arbeitet, als wäre es in einem anderen Netz.
Beispiel: „Über das VPN erreicht der Mitarbeiter von unterwegs die internen Systeme.“Auch: Virtual Private Network. Zwei Einsatzarten sind zu unterscheiden: der Zugang ins Firmennetz und der Dienst, der den eigenen Verkehr über einen fremden Server leitet.
Abgrenzung zu HTTPS: Das verschlüsselt eine einzelne Verbindung. Ein VPN verschlüsselt alles, was das Gerät sendet.
Wofür Unternehmen ein VPN benutzen
Für den Zugang zu internen Systemen von außen. Der Rechner im Homeoffice baut eine verschlüsselte Verbindung ins Firmennetz auf und erreicht danach Dateiserver, Anwendungen und Drucker, als säße er im Büro. Genau diese Eigenschaft ist inzwischen die Kritik daran: Wer im VPN ist, ist drin, und das ist das Burggraben-Modell, von dem Zero Trust wegführt.
Was die Werbung verspricht
Anonymität und Sicherheit, und beides mit Einschränkungen. Richtig ist, dass der Anbieter des Netzes vor Ort nicht mehr sieht, welche Seiten aufgerufen werden, und dass die besuchte Seite eine andere Adresse sieht. Falsch ist der Schluss daraus: Der VPN-Anbieter sieht beides, und ob er es aufzeichnet, weiß niemand von außen. Die offene Frage lautet also, von wem mitgelesen wird, und nicht ob.
Was ein VPN nicht leistet
Es schützt nicht vor dem, was auf dem Gerät passiert. Schadsoftware, Phishing und ein unsicheres Passwort wirken durch das VPN hindurch, und Verfolgung über Konten und Browser-Merkmale ebenso: Wer angemeldet surft, ist erkannt, egal über welche Adresse. Für offene WLANs ist der Nutzen außerdem kleiner geworden, seit praktisch jede Seite ohnehin verschlüsselt ausgeliefert wird.