Virtualisierung ist das Aufteilen einer Maschine in mehrere voneinander getrennte Server. Jeder dieser Server hat sein eigenes Betriebssystem und verhält sich wie ein eigenes Gerät, obwohl er sich die Hardware mit anderen teilt. Darauf beruht fast jedes Hostingangebot unterhalb eines eigenen Servers.
- Virtualisierung
Das Aufteilen einer Maschine in mehrere voneinander getrennte Server.
Beispiel: „Durch Virtualisierung laufen auf dem Wirtssystem acht Kundenserver, die sich gegenseitig nicht sehen.“Englisch virtualization. Der einzelne Server darin heißt virtuelle Maschine, kurz VM; die Maschine darunter heißt Wirt oder Host.
Abgrenzung zum Containerhosting: Eine virtuelle Maschine bringt ein ganzes Betriebssystem mit. Ein Container benutzt den Kern des Wirts und spart sich diese Schicht.
Wie weit die Trennung bei Virtualisierung reicht
Weit, was den Zugriff betrifft: Jede virtuelle Maschine sieht nur ihre eigenen Dateien, Prozesse und Netzadressen. Ein Einbruch beim Nachbarn bleibt dort, solange die darunterliegende Schicht hält.
Begrenzt ist sie bei der Leistung. Rechenkerne, Plattenzugriffe und Netzanbindung kommen aus demselben Vorrat, und was der Nachbar verbraucht, fehlt den anderen.
Was von der Leistung bei Virtualisierung verloren geht
Wenig an Rechenleistung, mehr beim Plattenzugriff. Moderne Prozessoren unterstützen die Aufteilung von sich aus; die Verluste liegen im einstelligen Prozentbereich.
Spürbar wird es bei vielen kleinen Schreibvorgängen, also genau bei Datenbanken. Deshalb liegt in Angeboten mit Datenbanklast öfter ein Dedicated Server als eine virtuelle Maschine.
Wo Virtualisierung im Hostingangebot auftaucht
In jedem VPS, im Cloud Server und in den meisten Angeboten für geteiltes Hosting. Das Wort steht selten dabei, die Technik ist überall dieselbe.
Erkennbar ist es an der Beschreibung: Wer Rechenkerne und Arbeitsspeicher in Stufen verkauft und eine Umstellung im laufenden Betrieb anbietet, teilt eine größere Maschine auf.