Containerhosting ist der Betrieb einer Anwendung in einem abgeschlossenen Paket, das seine Umgebung mitbringt: Programmbibliotheken, Spracheinstellungen und Konfiguration liegen im Paket, der Betriebssystemkern kommt vom Wirt. Dasselbe Paket läuft dadurch auf jedem Wirt gleich.
- Containerhosting
Betrieb einer Anwendung in einem abgeschlossenen Paket, das seine Umgebung mitbringt.
Beispiel: „Die Anwendung läuft im Containerhosting, deshalb ist die PHP-Version auf dem Server gleichgültig.“Auch: Container-Hosting, Betrieb in Containern. Das verbreitetste Werkzeug dafür ist Docker, der Verwalter für größere Aufbauten heißt Kubernetes.
Abgrenzung zur Virtualisierung: Eine virtuelle Maschine bringt ein ganzes Betriebssystem mit. Ein Container teilt sich den Kern mit dem Wirt und ist deshalb klein und schnell gestartet.
Was Containerhosting beim Umzug erspart
Die Suche nach dem Unterschied zwischen zwei Servern. Läuft eine Anwendung im Container, ist die Umgebung Teil des Pakets, und die Frage nach der installierten Bibliothek auf dem Zielserver stellt sich nicht mehr.
Damit verschwindet auch der Satz, mit dem Fehlersuche oft endet: auf meinem Rechner geht es. Entwicklung, Staging-Umgebung und Produktion laufen auf demselben Paket.
Warum Daten nicht in den Container gehören
Weil ein Container jederzeit weggeworfen und neu gestartet wird. Alles, was im Paket geschrieben wurde, ist danach fort; das ist gewollt und der Grund, warum ein Container sich so leicht ersetzen lässt.
Datenbank, Mediendateien und Protokolle liegen deshalb außerhalb, auf eingebundenem Plattenplatz oder in einem eigenen Dienst. Wer das übersieht, verliert Uploads beim ersten Neustart.
Für wen sich Containerhosting lohnt
Für Projekte, die oft ausgeliefert werden, und für Teams mit mehreren Umgebungen. Dort zahlt sich der Aufbau nach wenigen Wochen aus.
Eine einzelne Website auf einem Hostingpaket gewinnt dadurch nichts. Der Aufwand für Abbilder, Register und Verwaltung übersteigt den Nutzen, solange nur ein Stand gepflegt wird.