Ein Cloud Server ist ein Server, der aus einem Verbund vieler Maschinen heraus zugeteilt wird und dessen Leistung sich im laufenden Betrieb ändern lässt. Technisch ist er eine virtuelle Maschine; der Unterschied liegt darin, dass Rechenkerne, Arbeitsspeicher und Plattenplatz nachträglich angepasst werden können.
- Cloud Server
Ein Server, der aus einem Verbund heraus zugeteilt wird und seine Leistung im Betrieb ändern kann.
Beispiel: „Vor dem Kampagnenstart wurde der Cloud Server auf die doppelte Leistung gestellt und danach zurück.“Auch: Cloud-Instanz, virtuelle Instanz. Die Anbieter verkaufen ihn nach Größe und Laufzeit, oft stundenweise.
Abgrenzung zum VPS: Ein VPS liegt auf einer bestimmten Maschine und hat eine feste Größe. Ein Cloud Server liegt im Verbund und kann umziehen, während er läuft.
Was ein Cloud Server im Betrieb besser kann
Er lässt sich vergrößern, ohne dass die Seite umziehen muss. Wer eine Kampagne fährt oder saisonale Spitzen hat, bucht für die Dauer mehr Leistung dazu und gibt sie danach zurück.
Dazu kommt die Unabhängigkeit von einer einzelnen Maschine. Fällt ein Wirtssystem aus, startet die Instanz auf einem anderen; der Plattenplatz liegt dafür im Netz und nicht in der Maschine.
Was ein Cloud Server wirklich kostet
Mehr als der gleich große feste Server, wenn er durchläuft. Die stundenweise Abrechnung zahlt sich aus, solange die Leistung wirklich schwankt; bei gleichmäßiger Last ist ein VPS günstiger.
Dazu kommen die Posten, die in der Übersicht gern fehlen: abgehender Datenverkehr, Sicherungen und Plattenplatz werden meist getrennt gezählt. Ein Vergleich über den Grundpreis allein geht deshalb regelmäßig schief.
Wann ein Cloud Server die falsche Wahl ist
Wenn niemand ihn betreut. Ein Cloud Server kommt ohne Wartung; Betriebssystem, Webserver und Sicherheitsupdates bleiben Aufgabe des Mieters.
Für eine Website ohne eigene Technikabteilung ist Managed Hosting der ruhigere Weg. Die Leistung lässt sich dort zwar nicht stundenweise drehen, dafür kümmert sich jemand um den Unterbau.