Die CPU (Central Processing Unit) ist der Prozessor eines Rechners und damit das Bauteil, das den Programmcode ausführt. Im Hosting steht sie als Zahl der Kerne in der Tarifbeschreibung, und dort entscheidet sie über die Antwortzeit.
- CPU (Central Processing Unit)
Der Prozessor eines Rechners, der den Programmcode ausführt.
Beispiel: „Die CPU des Servers lag über Stunden bei 100 Prozent, weil im Hintergrund ein Import lief.“Auf Deutsch Prozessor, wörtlich etwa Haupt-Verarbeitungseinheit. Angegeben wird sie in Kernen und Takt, im Hosting meist als vCPU, also ein Kern aus einer Virtualisierung.
Abgrenzung zum RAM: Dieser hält die Daten bereit, mit denen die CPU arbeitet. Beide gemeinsam begrenzen, was ein Tarif aushält.
Was die CPU in einem Hostingtarif begrenzt
Eine Quote. Im Shared Hosting weist die Verwaltungsschicht jedem Konto einen Anteil zu, und 100 Prozent bedeuten dort einen vollen Kern. Wer darüber liegt, wird gebremst, und die Seite wird langsam, ohne dass ein Fehler erscheint.
Im Protokoll des Tarifs steht, wie oft die Grenze gegriffen hat. Das ist der erste Blick, wenn eine Website zu bestimmten Tageszeiten kriecht, siehe Ressourcenlimits.
Warum bei der CPU ein einzelner Kern zählt
Weil ein PHP-Aufruf auf einem Kern läuft. Acht Kerne bearbeiten acht Aufrufe gleichzeitig, machen aber keinen einzelnen schneller. Für die Zeit bis zum ersten Byte zählt deshalb die Leistung eines Kerns.
Daraus folgt eine Reihenfolge beim Einkauf: erst die Leistung je Kern, dann deren Zahl. Viele Kerne helfen dort, wo viele Besucher gleichzeitig kommen oder wo Bildbearbeitung und Importe nebenher laufen.
Wie sich eine überlastete CPU zeigt
An der Wartezeit. Die Last liegt bei oder über der Zahl der Kerne, Aufrufe stapeln sich, und die Seite antwortet gleichmäßig schlecht statt einzeln langsam.
Auf virtuellen Servern kommt die Steal Time dazu: Sie zählt die Zeit, die der Wirt anderen Gästen gegeben hat. Steht sie dauerhaft über wenigen Prozent, ist der Wirt überbucht und kein eigener Code schuld.