Der RAM (Random Access Memory) ist der Arbeitsspeicher eines Rechners: der Ort, an dem Programme und Daten liegen, solange sie gebraucht werden. Beim Ausschalten ist er leer, und im Hosting ist er die Größe, die am häufigsten ausgeht.
- RAM (Random Access Memory)
Der Arbeitsspeicher eines Rechners, der Programme und Daten im laufenden Betrieb bereithält.
Beispiel: „Zwei Gigabyte RAM trugen die Website, bis der Import der Produktdaten dazukam.“Auf Deutsch Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher. Wörtlich heißt random access der Zugriff in beliebiger Reihenfolge, im Gegensatz zum Band, das von vorn gelesen werden muss.
Abgrenzung zum Storage: Dieser behält die Daten nach dem Ausschalten. Der RAM ist schneller und flüchtig.
Wie viel RAM eine Website braucht
Das ergibt sich aus zwei Zahlen. Ein PHP-Aufruf darf so viel nehmen, wie memory_limit erlaubt, oft 128 Megabyte, und so viele Aufrufe laufen gleichzeitig, wie der Webserver zulässt. Zwei Gigabyte tragen damit rund ein Dutzend.
Dazu kommt die Datenbank. MySQL hält seinen Puffer im RAM, und ein Tarif mit knappem Speicher teilt ihn zwischen PHP und Datenbank auf; die Folge sind langsame Abfragen trotz schnellem Speicher.
Was passiert, wenn der RAM ausgeht
Der Server weicht auf den Massenspeicher aus. Dieses Auslagern heißt Swapping und kostet Faktoren statt Prozente: Die Seite antwortet nach Sekunden statt nach Millisekunden, obwohl die CPU ruhig bleibt.
Reicht auch das nicht, greift der OOM Killer des Systems und beendet den größten Prozess. Das ist meist die Datenbank, und auf der Website steht danach der Fehler über eine fehlende Verbindung.
Wo RAM die Ladezeit am stärksten senkt
Bei den Zwischenspeichern. OPcache legt übersetzten PHP-Code in den Speicher, ein Objektcache wie Redis hält Ergebnisse von Abfragen dort. Beides tauscht Rechenzeit gegen Speicher.
Deshalb lohnt beim Aufrüsten oft der RAM vor der CPU: Mehr Speicher macht Zwischenspeicher überhaupt möglich, und jeder Treffer darin spart eine Berechnung, siehe Server-Cache.