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Subdomain

oder auch Third-Level-Domain, Unterdomain

Tags: Domains
Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 04.11.2026

Eine Subdomain ist ein eigener Bereich links vom Domainnamen, etwa blog.example.de. Sie kostet nichts und lässt sich ohne Registrierung anlegen, denn sie gehört bereits zu der Domain, die jemand besitzt.

Subdomain

Ein eigener Bereich links vom Domainnamen, der sich selbst anlegen lässt.
Beispiel: „Für das Handbuch bekam die Dokumentation eine eigene Subdomain.“

Auch: Unterdomain. Mehrere Ebenen sind möglich, etwa test.shop.example.de; üblich ist eine.

Abgrenzung zum Unterverzeichnis: example.de/blog/ liegt auf derselben Website, blog.example.de ist für Suchmaschinen ein eigener Auftritt. Diese Unterscheidung entscheidet, welche der beiden Formen passt.

Wo eine Subdomain im Namen steht

Links von der registrierten Domain, durch einen Punkt getrennt. Technisch ist sie damit die dritte Ebene, weshalb sie auch Third-Level-Domain heißt.

Der Name blog.homepage-helden.de mit drei Markierungen: blog als Third-Level-Domain oder Subdomain, homepage-helden als Second-Level-Domain und .de als Top-Level-Domain oder Domainendung.
Gezählt wird von rechts nach links.

Weitere Ebenen sind erlaubt: test.shop.example.de ist eine Subdomain von shop.example.de. Üblich ist eine Ebene, mehr macht die Adressen unlesbar.

Wie eine Subdomain angelegt wird

Über einen Eintrag im Namenssystem. Beim Hoster wird die Subdomain hinzugefügt, und die Zonendatei bekommt dafür einen A-Record oder einen CNAME Record. Danach muss der Webserver wissen, welche Dateien er unter diesem Namen ausliefern soll.

Zwei Dinge werden dabei gern vergessen. Das Zertifikat gilt nicht automatisch mit: Entweder deckt ein SSL-Zertifikat die Subdomain ausdrücklich ab, oder sie bekommt ein eigenes. Und die Subdomain erbt keine Inhalte; sie ist leer, bis jemand etwas hinlegt.

Wofür sich eine Subdomain lohnt

Für alles, was technisch eigenständig läuft: ein Shop auf einer anderen Software, ein Hilfebereich beim Anbieter eines Ticketsystems, eine Testfassung der Seite, eine Anmeldung für Mitarbeiter. In diesen Fällen ist die Trennung der Zweck.

Für Inhalte, die zur Website gehören, ist sie dagegen selten die richtige Wahl. Ein Blog unter blog.example.de zahlt nicht auf die Hauptseite ein, weil Suchmaschinen beide Auftritte getrennt bewerten. Unter example.de/blog/ tut er genau das.

Welche Subdomain fast jede Website hat

Das www. Historisch benannte es den Rechner, der Webseiten auslieferte, während mail denselben Dienst für E-Mail übernahm. Geblieben ist davon eine Gewohnheit, die Browser inzwischen selbst ergänzen.

Wichtig ist nur, dass beide Schreibweisen zum selben Ziel führen und eine davon die Hauptadresse ist. Wer das offenlässt, hat jede Seite doppelt im Netz stehen.

Siehe auch:

Domain

Der Name, unter dem eine Website im Internet erreichbar ist.

#Domains

Second-Level-Domain

Der frei wählbare Teil eines Domainnamens, links von der Endung.

#Domains

WWW (World Wide Web)

Der Dienst im Internet, der Seiten über Hyperlinks verbindet und im Browser anzeigt.

#Website-Struktur

CNAME Record (Canonical Name Record)

Der Eintrag, der einen Namen auf einen anderen Namen verweist.

#DNS & Nameserver

DNS (Domain Name System)

Das Verzeichnis des Internets, das Namen in Adressen übersetzt.

#DNS & Nameserver

SSL-Zertifikat

Eine beglaubigte Datei, mit der ein Server nachweist, dass er zu einer Domain gehört.

#Hosting & Webserver