Die Second-Level-Domain ist der frei wählbare Teil eines Domainnamens, der links neben der Endung steht. In homepage-helden.de ist das homepage-helden; sie ist der Teil, um den es bei der Registrierung geht.
- Second-Level-Domain
Der frei wählbare Teil eines Domainnamens, links von der Endung.
Beispiel: „Die Second-Level-Domain lautet homepage-helden, die Endung dahinter .de.“Auch: SLD. Umgangssprachlich heißt sie oft einfach die Domain, obwohl das streng genommen beide Teile zusammen meint.
Abgrenzung zur Subdomain: Diese steht wiederum links davon und lässt sich jederzeit selbst anlegen. Die Second-Level-Domain muss registriert und bezahlt werden.
Wo die Second-Level-Domain im Namen steht
In der Mitte, zwischen der Endung rechts und allem, was links davon selbst angelegt wurde.
Diese mittlere Ebene ist die einzige, die registriert und bezahlt wird. Die Endung gibt es nur zur Auswahl, die Ebenen darüber kosten nichts.
Welche Zeichen in einer Second-Level-Domain erlaubt sind
Buchstaben, Ziffern und der Bindestrich. Der Name darf weder mit einem Bindestrich beginnen noch enden, und er ist auf 63 Zeichen begrenzt. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle, weil das Namenssystem beides gleich behandelt.
Umlaute und andere Sonderzeichen gehen seit 2004 ebenfalls, über eine Umschrift im Hintergrund, siehe IDN. Ein Punkt im Namen ist dagegen ausgeschlossen: Er trennt die Ebenen und würde eine Subdomain erzeugen.
Worauf es bei der Wahl des Namens ankommt
Auf Aussprechbarkeit und Länge. Ein Name, den jemand am Telefon diktieren kann, ohne zu buchstabieren, erspart jeden Tag kleine Reibungsverluste. Bindestriche machen lange Namen lesbarer, werden aber beim Weitersagen gern vergessen.
Ein Schlüsselwort im Namen bringt der Platzierung heute fast nichts mehr; Suchmaschinen bewerten den Inhalt. Wertvoll ist ein kurzer, eigener Name trotzdem, weil er als Marke taugt und weil Leute ihn im Kopf behalten.
Warum der Name wichtiger ist als die Endung
Weil er bleibt. Eine Endung lässt sich tauschen, solange der Name gleich bleibt, und die alte Fassung leitet weiter. Umgekehrt ist jeder Namenswechsel ein Neuanfang: neue Adresse, neue Verweise, neue Platzierungen.
Aus demselben Grund gehört der Name dem Unternehmen und nicht der Agentur, die ihn registriert hat. Wer eine Domain betreuen lässt, achtet darauf, dass die eigene Firma als Inhaber eingetragen ist.