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Single Sign-On (SSO)

oder auch SSO

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 04.11.2026

Single Sign-On ist die einmalige Anmeldung, mit der sich mehrere Dienste nutzen lassen. Die Prüfung übernimmt ein Anbieter von Identitäten, die angeschlossenen Dienste vertrauen dessen Auskunft.

Single Sign-On

Die einmalige Anmeldung, mit der sich mehrere Dienste nutzen lassen.
Beispiel: „Nach dem Single Sign-On war das Team in allen Werkzeugen angemeldet.“

Auch: Kurz SSO. Die verbreiteten Verfahren heißen SAML und OpenID Connect; die Anmeldung mit einem Konto bei Google oder Microsoft benutzt dasselbe Prinzip.

Abgrenzung zum Passwortmanager: Der verwaltet viele Zugänge. Beim Single Sign-On gibt es nur einen, und die Dienste fragen dort nach.

Wie Single Sign-On funktioniert

Über eine Weiterleitung und ein Token. Wer einen Dienst aufruft, wird zum Anbieter der Identität geschickt, meldet sich dort an und kommt mit einer unterschriebenen Bestätigung zurück. Der Dienst prüft die Unterschrift und richtet eine Sitzung ein. Das Passwort sieht er dabei nie.

Was Single Sign-On im Betrieb bringt

Weniger Passwörter und einen Schalter für alles. Neue Mitarbeiter bekommen ihre Zugänge über Gruppen, ausscheidende verlieren sie an einer Stelle statt in zwölf Werkzeugen einzeln. Dazu kommt, dass sich Protokolle über alle Dienste zusammenführen lassen, weil die Anmeldungen durch dieselbe Tür gehen.

Welches Risiko Single Sign-On mitbringt

Dieselbe Tür ist auch das Risiko. Wer dieses eine Konto übernimmt, erreicht alles daran Angeschlossene, und ein Ausfall des Anbieters sperrt das Team aus allen Werkzeugen gleichzeitig. Deshalb gehören für diesen Zugang ein zweiter Faktor oder ein Passkey zur Pflicht, dazu ein Notzugang für den Fall, dass der Dienst nicht erreichbar ist.

Siehe auch:

Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)

Die Anmeldung mit zwei Nachweisen aus verschiedenen Gruppen, etwa Passwort und Code aus einer App.

#Web-Security

Passkey

Ein Schlüsselpaar, mit dem sich jemand bei einem Dienst anmeldet, gebunden an dessen Adresse.

#Web-Security

Least Privilege

Der Grundsatz, dass jeder Zugang nur die Rechte bekommt, die er für seine Aufgabe braucht.

#Web-Security

Passwortmanager

Ein Programm, das Zugangsdaten verschlüsselt speichert und auf der passenden Seite einsetzt.

#Web-Security

Phishing

Der Versuch, Zugangsdaten mit einer gefälschten Nachricht und einer nachgebauten Anmeldeseite abzugreifen.

#Web-Security

Logging

Das Mitschreiben von Ereignissen einer Anwendung in Protokolle.

#Deployment & Versionierung