Die Sicherheit von Browser-Erweiterungen ist die Frage, welche Rechte eine Erweiterung im Browser bekommt und was sie damit anfangen kann. Die Antwort fällt regelmäßig weiter aus, als die Nutzer erwarten.
- Sicherheit von Browser-Erweiterungen
Die Frage, welche Rechte eine Erweiterung im Browser bekommt und was sie damit anfangen kann.
Beispiel: „Bei der Sicherheit von Browser-Erweiterungen zählt vor allem eine Frage: Wer bekommt Zugriff auf alle Websites?“Auch: Add-on, Plug-in. Die Rechte stehen in der Erweiterung selbst und werden bei der Installation angezeigt.
Abgrenzung zum Plugin im Redaktionssystem: Das läuft auf dem Server, die Erweiterung im Browser des einzelnen Nutzers.
Welche Rechte einer Browser-Erweiterung gefährlich sind
Vor allem eines: der Zugriff auf alle Websites. Eine Erweiterung mit diesem Recht liest jede Seite mit, die der Nutzer öffnet, und kann sie verändern; sie sieht damit Onlinebanking, interne Anwendungen und jedes eingegebene Passwort. Dazu kommen der Zugriff auf die Zwischenablage, auf den Verlauf und auf die Cookies, und jedes davon reicht für sich genommen aus, um eine Sitzung zu übernehmen.
Warum der Besitzerwechsel das größte Risiko ist
Weil eine harmlose Erweiterung über Nacht zu einer schädlichen werden kann. Hat jemand sie einmal installiert und die Rechte erteilt, aktualisiert sie sich still im Hintergrund; wechselt sie in dieser Zeit den Besitzer, erbt der neue die erteilten Rechte und die installierte Basis. Genau dieser Weg ist mehrfach dokumentiert, und er lässt sich von außen nicht erkennen.
Die Sicherheit von Browser-Erweiterungen im Griff behalten
Mit einer Durchsicht zweimal im Jahr und drei Fragen je Erweiterung. Benutze ich sie noch? Welche Rechte hat sie? Und wer steht dahinter? Alles, was die erste Frage mit Nein beantwortet, fliegt raus, denn eine nicht benutzte Erweiterung ist reines Risiko. Für Unternehmen kommt dazu, die Installation auf eine geprüfte Liste zu beschränken; die verbreiteten Browser können das über ihre Verwaltungsvorgaben.