Adware ist Software, die ungefragt Werbung einblendet oder das Surfverhalten dafür auswertet. Der Name setzt sich aus advertising und software zusammen.
- Adware
Software, die ungefragt Werbung einblendet oder das Surfverhalten dafür auswertet.
Beispiel: „Die Adware kam als Beigabe eines kostenlosen Konverters auf den Rechner.“Auch: Werbesoftware. Die aufdringliche Variante, die sich kaum entfernen lässt, heißt mitunter Nagware oder Browser-Hijacker.
Abgrenzung zur Spyware: Die sammelt heimlich und meldet nach außen. Adware will gesehen werden, sammelt aber oft nebenbei mit.
Wie Adware auf ein Gerät kommt
Meist mit Zustimmung, die niemand bewusst erteilt hat. Der häufigste Weg ist die Beigabe: Ein kostenloses Programm bringt bei der Installation weitere mit, und die entsprechenden Häkchen sind vorausgewählt. Daneben stehen Browser-Erweiterungen, die ihren Besitzer wechseln und danach Werbung einblenden, siehe Sicherheit von Browser-Erweiterungen.
Warum die Grenze zur Schadsoftware fließend ist
Weil dieselbe Technik für beides taugt. Wer Werbung in fremde Seiten einbauen kann, kann auch Inhalte verändern, Suchanfragen umleiten und mitlesen, was eingegeben wird; vom Einblenden bis zum Abgreifen von Zugangsdaten ist es technisch ein kleiner Schritt. Schutzprogramme führen Adware deshalb meist als unerwünschtes Programm und nicht als harmlos.
Was gegen Adware hilft
Drei Gewohnheiten. Programme nur aus der Quelle des Herstellers oder aus dem Verzeichnis des Betriebssystems installieren. Bei der Installation die Vorauswahl lesen statt durchzuklicken. Und die Liste der Browser-Erweiterungen zweimal im Jahr durchgehen und alles entfernen, was niemand mehr braucht. Ist die Adware schon da, hilft ein Entfernungswerkzeug, und bei hartnäckigen Fällen die Neuanlage des Browserprofils.