Eine SEO-Roadmap ist der Plan, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge umgesetzt werden, wer sie umsetzt und wann. Sie ist das, was aus einem SEO-Audit folgt, und ohne sie bleibt das Audit eine Liste.
- SEO-Roadmap / Maßnahmenplan
Der Plan, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge umgesetzt werden und wer sie umsetzt.
Beispiel: „Die SEO-Roadmap umfasste zwölf Maßnahmen über zwei Quartale, drei davon lagen bei der Entwicklung.“Auch: SEO-Maßnahmenplan. Der deutsche Begriff ist in Angeboten der verständlichere.
Entscheidend ist die Spalte mit den Zuständigkeiten. Eine Maßnahme ohne Namen wird nicht umgesetzt, gleich wie wichtig sie ist.
Was in eine SEO-Roadmap gehört
Je Maßnahme fünf Angaben: was zu tun ist, warum es zählt, wer es tut, wie lange es dauert und woran man erkennt, dass es gewirkt hat. Mehr Spalten machen den Plan vollständiger und seine Pflege unwahrscheinlicher.
Dazu gehört die Gruppierung nach Art der Arbeit. Technik, Inhalt und Außenwirkung laufen bei verschiedenen Leuten und in verschiedenem Takt; eine Liste, die das mischt, lässt sich nicht verteilen.
Wie weit eine SEO-Roadmap reicht
Üblich sind zwei Quartale, detailliert für das erste. Weiter zu planen täuscht Genauigkeit vor, weil sich die Lage mit jedem Update und jeder Änderung am Angebot verschiebt.
Sinnvoll ist ein fester Termin, an dem der Plan überprüft wird, meist am Ende eines Quartals. Dann wird abgehakt, verschoben und neu sortiert, und zwar mit den Zahlen aus dem Zeitraum davor.
Woran eine SEO-Roadmap scheitert
An fehlender Verankerung. Maßnahmen, die Entwicklungszeit brauchen, konkurrieren mit allem anderen, was das Team vorhat; wer sie nicht in dieselbe Planung einbringt, bekommt sie nicht umgesetzt.
Der zweite Grund ist die Länge. Ein Plan mit achtzig Punkten landet im Archiv. Zwölf Punkte, von denen zehn erledigt werden, bringen mehr als achtzig, von denen fünf erledigt werden.