Ein Page Builder ist ein Werkzeug, mit dem sich Seitenlayouts im Browser zusammenstellen lassen, ohne zu programmieren. Spalten, Abstände, Hintergründe und Elemente werden per Maus gesetzt.
- Page Builder (Baukasten-Editor)
Ein Werkzeug, mit dem sich Seitenlayouts ohne Programmierung zusammenstellen lassen.
Beispiel: „Die Kampagnenseite wurde mit dem Page Builder in einem Nachmittag gebaut.“Abgrenzung zum Blockeditor: Der ordnet Inhalte untereinander an, ein Page Builder gestaltet zusätzlich das Layout.
Kommt meist als Plugin hinzu und bringt eine eigene Speicherform für die Inhalte mit.
Was ein Page Builder möglich macht
Schnelle Sonderseiten. Eine Kampagnen- oder Veranstaltungsseite, die vom üblichen Aufbau abweicht und in zwei Wochen wieder verschwindet, entsteht damit ohne Entwicklung.
Für kleine Betriebe ohne Dienstleister ist das der Unterschied zwischen einer Website, die gepflegt wird, und einer, die steht. Diesen Nutzen sollte man nicht kleinreden, auch wenn die folgenden Punkte ihn einschränken.
Was es kostet
Drei Dinge. Erstens Ladezeit: Page Builder bringen eigene Stilsheets und Skripte mit, die auf allen Seiten geladen werden, was sich in den Core Web Vitals niederschlägt. Zweitens Bindung: Die Inhalte werden in einer eigenen Form gespeichert, die ohne das Werkzeug kaum lesbar ist.
Drittens die Trennung von Inhalt und Gestaltung, die hier aufgehoben ist. Wenn in jeder Seite steht, wie breit eine Spalte ist und welchen Abstand sie hat, muss ein Relaunch jede Seite einzeln anfassen statt der Templates.
Wie sich der Wildwuchs eingrenzen lässt
Über fertige Abschnitte statt freier Gestaltung. Viele Werkzeuge erlauben, eigene Vorlagen zu hinterlegen, die dem Gestaltungsraster folgen; die Redaktion setzt dann Abschnitte ein, statt Spalten zu ziehen.
Die zweite Regel aus unseren Projekten: Der Page Builder gehört auf Sonderseiten und nicht auf die Seitentypen, die es hundertfach gibt. Leistungsseiten, Referenzen und Beiträge bleiben strukturierte Inhaltstypen mit festen Feldern.