Ein Blockeditor baut Inhalte als Abfolge benannter Bausteine auf. Jeder Absatz, jedes Bild, jede Liste ist ein eigener Block, der einzeln bearbeitet, verschoben und gelöscht wird.
- Blockeditor
Ein Editor, der Inhalte als Abfolge benannter Bausteine aufbaut.
Beispiel: „Im Blockeditor lässt sich die Reihenfolge der Abschnitte mit zwei Klicks ändern.“Auch: Gutenberg-Editor, nach dem Blockeditor von WordPress.
Abgrenzung zum Page Builder: Der geht weiter und erlaubt zusätzlich, das Layout der Seite frei zu gestalten.
Was ein Blockeditor gegenüber einem freien Textfeld gewinnt
Struktur, die auswertbar bleibt. Ein Block weiß, was er ist: Dieses Element ist ein Zitat, jenes eine Bildergalerie. Daraus lassen sich Vorschauen erzeugen, strukturierte Daten ableiten und Darstellungen später an einer Stelle für alle Seiten ändern.
In einem freien Textfeld steht dasselbe als Auszeichnung im Fließtext, und die Information, dass es sich um ein Zitat handelt, geht beim ersten Kopieren aus einem Textverarbeitungsprogramm verloren.
Warum die Auswahl begrenzt gehört
Weil jeder zusätzliche Block eine weitere Art ist, eine Seite aussehen zu lassen. Wer dreißig Blöcke anbietet, bekommt Seiten, die sich im Aufbau stark unterscheiden, und ein Erscheinungsbild, das auseinanderfällt.
Bewährt hat sich, nur die Blöcke bereitzustellen, die zum Gestaltungsraster gehören, und sie nach ihrer Bedeutung zu benennen. „Leistungsübersicht“ bleibt verständlich, „Drei Spalten grau“ veraltet mit dem nächsten Relaunch.
Was beim Umstieg zu bedenken ist
Dass bestehende Inhalte zunächst in einem Auffangblock landen, der den alten Code unverändert enthält. Sie sehen richtig aus und sind trotzdem nicht in Blöcke überführt, was bei einer späteren Änderung der Darstellung auffällt.
Eine Umwandlung lässt sich in Teilen automatisieren, braucht aber eine Durchsicht. In unseren Projekten lohnt sich die Regel, die meistbesuchten Seiten von Hand zu überführen und den Rest beim nächsten Anfassen.