Neos ist ein quelloffenes Content-Management-System auf PHP-Basis, das aus dem TYPO3-Umfeld hervorging und seit 2015 als eigenständiges Projekt geführt wird. Inhalte werden direkt in der Seitenansicht bearbeitet.
- Neos
Ein CMS mit Inhaltsbaum und Bearbeitung direkt in der Seitenansicht.
Beispiel: „Die Redaktion ändert in Neos den Text an der Stelle, an der er steht.“Auch: TYPO3 Neos, der Name bis zur Trennung der Projekte.
Hersteller: neos.io.
Wofür Neos steht
Für eine Inhaltsstruktur, die feiner ist als eine Seitenliste. Im Baum hängen neben den Seiten auch die Inhaltsknoten darin, was Wiederverwendung und Vererbung über Zweige hinweg möglich macht.
Die Bearbeitung in der Seitenansicht nimmt der Redaktion den Übersetzungsschritt zwischen Formular und Ergebnis ab, ohne die Struktur dahinter aufzugeben.
Für wen es passt
Für Auftritte mit durchdachter Informationsarchitektur und einer Umsetzung, die dieses Modell nutzt: Hochschulen, Verbände, größere Unternehmensseiten.
Die Gemeinschaft ist kleiner als bei TYPO3, aus dem es hervorging. Vor der Entscheidung lohnt deshalb der Blick darauf, wer das System im eigenen Umfeld betreuen kann.
Woher es kommt
Aus einer Neuentwicklung im TYPO3-Umfeld, die zunächst als Nachfolger gedacht war und 2015 als eigenes Projekt weitergeführt wurde. Seither entwickeln sich beide Systeme unabhängig voneinander.
Für die Auswahl ist das wichtig: Trotz der gemeinsamen Herkunft sind Datenmodell, Vorlagen und Erweiterungen verschieden. Wer TYPO3 kennt, findet sich im Aufbau wieder, nicht aber in den Einzelheiten. Eine Migration zwischen beiden ist deshalb ein Systemwechsel und kein Versionssprung.
Die beiden im Einzelnen gegenübergestellt: TYPO3 vs. Neos.