LinkedIn Ads ist das Werbesystem von LinkedIn. Es richtet sich nach beruflichen Merkmalen: Position, Funktion, Branche, Unternehmensgröße, Berufserfahrung und besuchte Hochschule.
- LinkedIn Ads
Das Werbesystem von LinkedIn, ausgerichtet auf berufliche Merkmale wie Position, Branche und Unternehmensgröße.
Beispiel: „Für die Personalsuche kommen erstmals LinkedIn Ads infrage.“Die Anzeigen, die über dieses System ausgespielt werden.
Beispiel: „Die LinkedIn Ads sprachen Geschäftsführer von Betrieben ab fünfzig Mitarbeitern an.“Formate sind gesponserte Beiträge im Strom, Nachrichten im Postfach, Textanzeigen am Rand und Formulare, die sich aus dem Profil füllen.
Die Angaben stammen aus den Profilen der Mitglieder und sind damit genauer als geschätzte Merkmale anderswo, aber auch veralteter: Niemand pflegt sein Profil täglich.
Wofür sich LinkedIn Ads lohnen
Für Angebote an Unternehmen mit klar umrissener Zielgruppe und hohem Auftragswert. Wo die Entscheidung bei einer bestimmten Funktion liegt, lässt sich diese Funktion hier direkt ansprechen.
Zweiter Fall ist die Personalsuche. Für Stellen mit knappem Bewerberfeld ist die Ausrichtung nach Beruf und Erfahrung der kürzeste Weg zu den Menschen, die nicht aktiv suchen.
Warum die Klickpreise bei LinkedIn Ads so hoch liegen
Wegen der Auswahl. Wer eine kleine, genau umrissene Gruppe anspricht, zahlt den Preis für ihre Knappheit; die Preise je Klick liegen regelmäßig um ein Vielfaches über denen der Suchwerbung.
Deshalb trägt der Kanal nur, wenn der Wert eines Abschlusses entsprechend hoch ist. Für Angebote mit kleinem Auftragswert geht die Rechnung selten auf.
Was bei LinkedIn Ads zu beachten ist
Die Mindestbudgets und die Lernphase. Beides liegt höher als bei den großen Plattformen, und eine Kampagne mit kleinem Einsatz kommt über die Phase nicht hinaus, in der das System sucht.
Dazu kommt die Formularqualität: Anfragen aus vorausgefüllten Formularen entstehen schnell und sind entsprechend unverbindlich. Wer danach nicht zügig nachfasst, bekommt Adressen statt Gespräche.