Link Building ist die Arbeit daran, dass andere Websites auf die eigene verweisen. Sie reicht von der Pflege bestehender Beziehungen über das Veröffentlichen zitierfähiger Inhalte bis zu Verfahren, die gegen die Richtlinien verstoßen.
- Link Building
Die Arbeit daran, dass andere Websites auf die eigene verweisen.
Beispiel: „Das Link Building bestand im ersten Jahr aus zwei Fachbeiträgen und dem Aufräumen der Verzeichniseinträge.“Auch: Linkaufbau. Der englische Begriff hat sich gehalten, weil er die Tätigkeit beschreibt und nicht das Ergebnis.
Die Grenze zum Verstoß verläuft bei der Gegenleistung. Wo für einen Verweis bezahlt wird, ist man bei Paid Links.
Welche Wege beim Link Building tragen
Vier, und alle brauchen Zeit. Erstens etwas veröffentlichen, das jemand zitieren will: eigene Zahlen, eine Auswertung, ein Werkzeug. Zweitens Beziehungen nutzen, die ohnehin bestehen, also Kunden, Partner, Verbände, Hochschulen. Drittens Erwähnungen in Verweise verwandeln, wo über einen geschrieben wird, ohne zu verlinken. Viertens Fachbeiträge dort, wo man etwas zu sagen hat.
Der dritte Weg ist der unterschätzte. Eine Suche nach dem eigenen Namen fördert regelmäßig Erwähnungen zutage, bei denen eine freundliche Nachricht genügt.
Welche Wege beim Link Building riskant sind
Alles, was für den Verweis selbst bezahlt wird, ohne gekennzeichnet zu sein: gekaufte Platzierungen, Beiträge gegen Gebühr, Tauschringe und Netzwerke, die nur dafür bestehen. Google führt das in den Richtlinien zu Spam, und die Folge ist meist Wirkungslosigkeit, manchmal eine Maßnahme.
Riskant ist auch die Eile. Ein Profil, in dem binnen Wochen hundert Verweise mit demselben Ankertext auftauchen, sieht gemacht aus, weil echte Verweise ungeordnet entstehen.
Woran der Erfolg beim Link Building hängt
Weniger an der Technik als am Anlass. Wer nichts hat, worüber sich schreiben lässt, kann die Arbeit kaufen oder bleiben lassen; beides führt zum selben Ergebnis. Deshalb beginnt Link Building fast immer mit einer redaktionellen Frage und nicht mit einer Liste von Zielseiten.
Gemessen wird am besten an der Zahl der verweisenden Domains im Verlauf und nicht an der Zahl der Verweise. Zwanzig Links von einer Domain sind eine Quelle, und das ist die Einheit, die zählt.