Digital PR als Linkquelle ist Pressearbeit mit dem Ziel, dass Medien über etwas berichten und dabei auf die eigene Website verlinken. Der Verweis ist dabei die Folge einer Veröffentlichung und nicht ihr Gegenstand.
- Digital PR als Linkquelle
Pressearbeit mit dem Ziel, dass Medien über etwas berichten und dabei verlinken.
Beispiel: „Als Linkquelle brachte die Digital PR zur eigenen Auswertung elf Verweise, darunter zwei aus Fachmedien.“Der Unterschied zur klassischen Pressearbeit liegt in der Auswahl: Berichtet wird über das, was online zitiert wird, und nicht über jede Firmenmeldung.
Abgrenzung zum bezahlten Beitrag: Wo für die Veröffentlichung gezahlt wird, ist man bei Paid Links, auch wenn der Text redaktionell aussieht.
Was Digital PR als Linkquelle leistet
Drei Arten von Anlass. Eigene Daten: eine Auswertung, eine Umfrage, eine Auszählung aus dem eigenen Bestand, die es sonst nirgends gibt. Eigene Werkzeuge: ein Rechner, eine Übersicht, eine Karte, die jemand benutzen kann. Und Einordnung: eine fachliche Stellungnahme zu etwas, das gerade besprochen wird.
Allen dreien ist gemeinsam, dass sie dem Medium etwas geben. Eine Mitteilung über ein Firmenjubiläum gibt nichts und wird deshalb auch nicht verlinkt.
Was Digital PR kostet
Vorarbeit statt Budget. Die Auswertung muss gemacht, das Werkzeug gebaut, die Zahlen müssen geprüft werden; das sind Tage und keine Stunden. Der Versand selbst ist der kleinste Teil und besteht aus wenigen gezielten Nachrichten statt aus einem Verteiler.
Dazu kommt die Unsicherheit. Ein Anlass, der nicht aufgegriffen wird, bringt nichts, und das lässt sich vorher nicht sicher sagen. Deshalb eignet sich die Arbeit für den Aufbau über Quartale und nicht für den Bedarf im nächsten Monat.
Wo bei Digital PR die Grenze liegt
Bei der Gegenleistung. Solange ein Medium aus eigener Entscheidung berichtet, ist alles in Ordnung. Sobald Geld, Produkte oder eine Anzeigenbuchung die Veröffentlichung auslösen, gehört sie gekennzeichnet, und der Verweis bekommt rel=„sponsored“.
Die zweite Grenze ist inhaltlich. Wer Daten für die Aufmerksamkeit zurechtbiegt, bekommt die Berichterstattung einmal und den Schaden dauerhaft, denn die Zahlen bleiben im Netz und tragen den eigenen Namen.