Google Pigeon ist das Update von 2014, das die örtliche Suche enger an die allgemeinen Rankingverfahren band. Danach zählten für den Kartenblock dieselben Signale wie für die normale Trefferliste, allen voran Verweise und Erwähnungen.
- Google Pigeon
Das Update von 2014, das die örtliche Suche enger an die allgemeinen Rankingverfahren band.
Beispiel: „Nach Google Pigeon rankten in der örtlichen Suche plötzlich große Verzeichnisse vor kleinen Betrieben.“Ausgerollt im Juli 2014 in den USA, im Dezember 2014 in weiteren Ländern. Der Name stammt von der Fachpresse; Google hat das Update nie offiziell benannt.
Sichtbarste Folge war eine engere Umkreisauswahl: Die Zahl der Treffer im Kartenblock sank, und die Entfernung bekam mehr Gewicht.
Was Google Pigeon geändert hat
Drei Dinge. Die örtlichen Ergebnisse folgten denselben Verfahren wie die übrigen, die Entfernung zum Suchenden wog schwerer, und große Verzeichnisse erschienen häufiger in den örtlichen Treffern als zuvor.
Für kleine Betriebe hieß das: Die Nähe half, aber Verweise und Erwähnungen wurden auch örtlich zur Voraussetzung. Ein gepflegtes Profil allein genügte nicht mehr.
Was aus Google Pigeon für die örtliche Arbeit folgt
Dass örtliche Sichtbarkeit beide Seiten braucht. Die Angaben außerhalb der eigenen Website, also Profil, Verzeichnisse und NAP-Konsistenz, und die Website selbst mit Seiten, die zu den örtlichen Anfragen passen.
Diese Doppelung ist seither der Normalfall. Wer nur das Profil pflegt, erscheint im Kartenblock und darunter nicht; wer nur die Website pflegt, umgekehrt.
Warum Google Pigeon ein Beispiel für benannte Updates ist
Weil der Name von außen kommt. Google benennt nur einen Teil seiner Änderungen; für den Rest erfindet die Fachpresse Namen, und die setzen sich fest, auch wenn sie nie bestätigt wurden.
Beim Lesen älterer Beiträge lohnt deshalb der Blick auf die Quelle: Was Google selbst angekündigt hat, steht in der eigenen Liste der Ranking-Systeme und in den Ankündigungen zu den Core Updates.