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Email Hosting

oder auch E-Mail-Hosting, Mailhosting

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 03.11.2026

Email Hosting ist das Bereitstellen von Postfächern und Mailservern für eine eigene Domain. Gekauft wird dabei mehr als Speicherplatz: Dazu gehören Versand, Empfang, die Filter gegen Spam und die Einträge, die andere Server von der Echtheit überzeugen.

Email Hosting

Das Bereitstellen von Postfächern und Mailservern für eine eigene Domain.
Beispiel: „Das Email Hosting lag bei Microsoft, die Website bei einem deutschen Anbieter.“

Üblich sind drei Wege: beim Webhoster mitgebucht, bei einem Anbieter für Geschäftsmail wie Microsoft 365 oder Google Workspace, oder bei einem Spezialisten wie Mailbox.org.

Abgrenzung zum Webhosting: Dieses liefert die Website aus. Beides liegt häufig bei verschiedenen Anbietern, und genau das ist meist die bessere Wahl.

Warum Email Hosting getrennt vom Webhosting gehört

Weil die Anforderungen auseinandergehen. Eine Website verträgt eine Stunde Ausfall; eine E-Mail, die nicht ankommt, kostet sofort Geschäft. Spezialisten haben dafür eigene Infrastruktur und eigene Bereitschaft.

Dazu kommt der Umzug: Wer beides beim gleichen Anbieter hat, muss bei einem Wechsel der Website die Postfächer mitziehen. Getrennt gebucht bleibt die E-Mail unberührt, wenn die Website umzieht.

Welche Einträge im DNS zum Email Hosting gehören

Vier. Der MX-Eintrag sagt, welcher Server E-Mails annimmt. SPF nennt die Server, die senden dürfen. DKIM unterschreibt ausgehende E-Mails, und DMARC legt fest, was mit E-Mails geschehen soll, die durchfallen.

Fehlt einer davon, landen E-Mails im Spam, und zwar unregelmäßig: Die großen Empfänger prüfen streng, kleinere weniger. Deshalb fällt ein Fehler oft erst Wochen später auf, wenn eine E-Mail an einen wichtigen Kunden verschwindet.

Was beim Email Hosting zu prüfen ist

Der Ort der Daten und der Zugang. Für Geschäftspost in Deutschland ist ein Anbieter mit Verarbeitung in der EU und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung der einfachere Weg, siehe Serverstandort.

Technisch zählen drei Zahlen: Speicherplatz je Postfach, die Zahl der Aliase und die Grenze für ausgehende E-Mails je Stunde. Die letzte trifft jeden, der einen Newsletter über das Postfach schicken will, und dafür ist es der falsche Weg.

Siehe auch:

Webhosting

Die Miete von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server, damit eine Website erreichbar ist.

#Hosting & Webserver

Mail Server

Ein Server, der E-Mail annimmt, weiterleitet und für Postfächer bereithält.

#Hosting & Webserver

A-Record

Der DNS-Eintrag, der einer Domain eine IPv4-Adresse zuordnet.

#DNS & Nameserver

Shared Hosting

Hosting, bei dem viele Kunden sich einen Server und dessen Leistung teilen.

#Hosting & Webserver

Serverstandort

Der Ort, an dem der Server einer Website steht, samt dessen Folgen für Geschwindigkeit und Recht.

#Hosting & Webserver

TLS (Transport Layer Security)

Das Verfahren, mit dem eine Verbindung im Netz verschlüsselt und die Gegenseite geprüft wird.

#Hosting & Webserver