Email Hosting ist das Bereitstellen von Postfächern und Mailservern für eine eigene Domain. Gekauft wird dabei mehr als Speicherplatz: Dazu gehören Versand, Empfang, die Filter gegen Spam und die Einträge, die andere Server von der Echtheit überzeugen.
- Email Hosting
Das Bereitstellen von Postfächern und Mailservern für eine eigene Domain.
Beispiel: „Das Email Hosting lag bei Microsoft, die Website bei einem deutschen Anbieter.“Üblich sind drei Wege: beim Webhoster mitgebucht, bei einem Anbieter für Geschäftsmail wie Microsoft 365 oder Google Workspace, oder bei einem Spezialisten wie Mailbox.org.
Abgrenzung zum Webhosting: Dieses liefert die Website aus. Beides liegt häufig bei verschiedenen Anbietern, und genau das ist meist die bessere Wahl.
Warum Email Hosting getrennt vom Webhosting gehört
Weil die Anforderungen auseinandergehen. Eine Website verträgt eine Stunde Ausfall; eine E-Mail, die nicht ankommt, kostet sofort Geschäft. Spezialisten haben dafür eigene Infrastruktur und eigene Bereitschaft.
Dazu kommt der Umzug: Wer beides beim gleichen Anbieter hat, muss bei einem Wechsel der Website die Postfächer mitziehen. Getrennt gebucht bleibt die E-Mail unberührt, wenn die Website umzieht.
Welche Einträge im DNS zum Email Hosting gehören
Vier. Der MX-Eintrag sagt, welcher Server E-Mails annimmt. SPF nennt die Server, die senden dürfen. DKIM unterschreibt ausgehende E-Mails, und DMARC legt fest, was mit E-Mails geschehen soll, die durchfallen.
Fehlt einer davon, landen E-Mails im Spam, und zwar unregelmäßig: Die großen Empfänger prüfen streng, kleinere weniger. Deshalb fällt ein Fehler oft erst Wochen später auf, wenn eine E-Mail an einen wichtigen Kunden verschwindet.
Was beim Email Hosting zu prüfen ist
Der Ort der Daten und der Zugang. Für Geschäftspost in Deutschland ist ein Anbieter mit Verarbeitung in der EU und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung der einfachere Weg, siehe Serverstandort.
Technisch zählen drei Zahlen: Speicherplatz je Postfach, die Zahl der Aliase und die Grenze für ausgehende E-Mails je Stunde. Die letzte trifft jeden, der einen Newsletter über das Postfach schicken will, und dafür ist es der falsche Weg.