Ein DNS-Umzug ist der Wechsel der Nameserver oder der Einträge einer Domain auf ein neues Ziel. Er ist der Schritt, mit dem ein Serverwechsel für die Besucher wirksam wird.
- DNS-Umzug
Der Wechsel der Nameserver oder der Einträge einer Domain auf ein neues Ziel.
Beispiel: „Der DNS-Umzug lief an einem Dienstagmorgen, und bis zum Mittag kam aller Verkehr auf dem neuen Server an.“Zwei Wege gibt es: die Einträge beim bisherigen Anbieter ändern, oder die Nameserver wechseln und die ganze Zone mitnehmen. Der erste ist kleiner, der zweite vollständiger.
Abgrenzung zum Domainumzug: Dieser wechselt den Registrar und damit den Vertrag. Der DNS-Umzug ändert allein, wohin die Domain zeigt.
Welche Reihenfolge bei einem DNS-Umzug trägt
Fünf Schritte: Zone sichern, Gültigkeitsdauer senken und abwarten, alle Einträge beim neuen Anbieter anlegen, umschalten, und erst nach Tagen das Alte abschalten.
Wer den dritten Schritt überspringt, verliert alles, was über die Website hinausgeht: E-Mail, Nachweise für Dienste, Einträge für Werkzeuge Dritter, siehe Zone File.
Was bei einem DNS-Umzug schiefgeht
Meist die E-Mail. Die Website ist schnell umgestellt, aber der Eintrag für den Mailserver zeigt noch auf das alte Ziel, und ein Teil der Nachrichten landet tagelang in einem Postfach, das niemand mehr liest.
Der zweite häufige Fehler ist das zu frühe Abschalten des alten Servers. Solange alte Antworten gelten, kommen dort Besucher an, siehe DNS Propagation.
Wie lange der alte Server stehen bleibt
Mindestens so lange, wie die vorherige Gültigkeitsdauer betrug, und besser eine Woche. Er kostet in dieser Zeit wenig und fängt die Nachzügler auf.
Abgeschaltet wird, wenn die Protokolle keine Aufrufe mehr zeigen. Das ist die einzige verlässliche Antwort auf die Frage, ob noch jemand dort ankommt, siehe Server-Logs.