Ein Wartungsfenster ist der angekündigte Zeitraum, in dem ein Dienst für Arbeiten nicht erreichbar ist. Angekündigt heißt: Die Nutzer wissen vorher davon, und während der Arbeiten steht eine Seite, die den Grund nennt.
- Wartungsfenster
Der angekündigte Zeitraum, in dem ein Dienst für Arbeiten nicht erreichbar ist.
Beispiel: „Das Wartungsfenster lag von Sonntag drei bis fünf Uhr und wurde zehn Tage vorher angekündigt.“Auf Englisch maintenance window. Üblich sind Zeiten mit wenig Verkehr, und für Dienste mit Zusagen zur Verfügbarkeit zählt ein angekündigtes Fenster meist nicht als Ausfall.
Abgrenzung zur Downtime: Diese ist jede Zeit ohne Erreichbarkeit, geplant oder nicht. Das Wartungsfenster ist der geplante Fall.
Was in die Ankündigung eines Wartungsfensters gehört
Vier Angaben: Datum und Uhrzeit mit Zeitzone, die erwartete Dauer, was in der Zeit nicht geht und wo der Stand zu sehen ist. Letzteres gehört außerhalb der eigenen Technik, siehe Statusseite.
Die Frist richtet sich nach der Nutzung. Für eine Website genügen wenige Tage, für ein Portal, in dem Menschen arbeiten, gehört die Ankündigung zwei Wochen vorher heraus und am Tag davor noch einmal.
Welchen Statuscode die Wartungsseite liefern muss
503 Service Unavailable, dazu die Angabe, wann es wieder weitergeht. Dieser Code sagt Suchmaschinen, dass der Zustand vorübergehend ist, und sie kommen später wieder.
Die beiden häufigen Fehler kosten Sichtbarkeit: Eine Wartungsseite mit Code 200 lässt Google die Seite als neuen Inhalt indexieren, ein 404 lässt sie die Adresse als verschwunden behandeln, siehe HTTP-Statuscodes.
Wann ein Wartungsfenster entfällt
Wenn der Umbau während des Betriebs möglich ist. Ein neuer Stand der Website braucht heute keine Pause, und auch Änderungen an der Datenbank lassen sich in zwei Schritte teilen.
Übrig bleiben die echten Fälle: ein Umzug auf einen anderen Server, ein Wechsel der Datenbankfassung, ein großer Umbau an der Datenstruktur. Dafür ist das Fenster das ehrlichere Mittel.