Eine Demand Gen Kampagne ist eine Kampagnenart für Bild- und Videoanzeigen in den Entdeckungsflächen von Google: im Discover-Strom, auf der Videoplattform und im Postfach. Sie richtet sich an Menschen, die noch nicht suchen.
- Demand Gen Kampagne
Eine Kampagnenart für Bild- und Videoanzeigen in den Entdeckungsflächen von Google.
Beispiel: „Die Demand Gen Kampagne lief auf Bildmaterial, das sonst nur in den sozialen Netzwerken benutzt wurde.“Sie löste 2024 die Discovery-Kampagnen ab und erweiterte sie um Videoformate und zusätzliche Flächen.
Ausgerichtet wird über Zielgruppen, eigene Listen und ähnliche Segmente; Suchbegriffe gibt es hier nicht.
Wofür eine Demand Gen Kampagne gedacht ist
Für den Schritt vor der Suche. Wer ein Angebot hat, nach dem niemand sucht, weil es die Kategorie noch nicht gibt, findet in der Suche keine Nachfrage und muss sie anderswo wecken.
Zweiter Anwendungsfall ist die Wiederansprache mit Bildmaterial: eigene Besucher und Kundenlisten in einer Umgebung erreichen, in der sie empfänglich sind.
Was eine Demand Gen Kampagne braucht
Material, das in diese Umgebung passt. Bilder und Videos stehen dort neben redaktionellen Inhalten, nicht neben Suchergebnissen; Werbung, die als solche sofort auffällt, wird weggewischt.
Dazu kommt Geduld in der Messung. Die Wirkung zeigt sich verzögert und oft in anderen Kanälen, und deshalb gehört vor dem Start festgelegt, woran der Erfolg gemessen wird.
Wie sich eine Demand Gen Kampagne von Performance Max unterscheidet
Durch die Steuerbarkeit. Hier sind Flächen, Zielgruppen und Material sichtbar und einstellbar; dort entscheidet das System die Verteilung über alle Kanäle hinweg.
Für Teams, die wissen wollen, was wo läuft, ist das der entscheidende Unterschied. Wer dagegen möglichst wenig steuern will, ist bei der kanalübergreifenden Form besser aufgehoben.