Serverless Hosting ist ein Betriebsmodell, bei dem der Anbieter den Server stellt, betreibt und zuteilt, während abgerechnet wird, was wirklich gerechnet wurde. Der Name führt in die Irre: Server sind beteiligt, nur verwaltet sie niemand aus dem Projekt.
- Serverless Hosting
Betriebsmodell, bei dem der Anbieter den Server stellt und nur die ausgeführte Rechenzeit abgerechnet wird.
Beispiel: „Das Kontaktformular läuft im Serverless Hosting und kostet im Monat ein paar Cent.“Auch: Serverless Computing, Function as a Service, kurz FaaS. Die einzelne Einheit heißt Funktion und wird von einem Ereignis ausgelöst.
Abgrenzung zum Containerhosting: Ein Container läuft, bis ihn jemand anhält. Eine serverlose Funktion startet beim Aufruf und endet mit der Antwort.
Wofür Serverless Hosting gebaut ist
Für Aufgaben, die selten und stoßweise anfallen: ein Formularversand, eine Bildumwandlung nach dem Upload, ein nächtlicher Abgleich. Zwischen den Aufrufen läuft nichts und kostet nichts.
Die Zuteilung übernimmt der Anbieter. Kommen tausend Aufrufe gleichzeitig, startet er tausend Ausführungen; das ist der Teil, für den ein eigener Aufbau sonst Vorbereitung bräuchte.
Was der Kaltstart beim Serverless Hosting bedeutet
Die erste Anfrage nach einer Pause dauert länger, weil die Umgebung erst entsteht. Je nach Sprache und Größe sind das einige hundert Millisekunden bis wenige Sekunden.
Bei einer Hintergrundaufgabe fällt das nicht auf. Hängt eine Seite im Browser daran, schlägt es auf die Core Web Vitals durch, und die Gegenmittel der Anbieter kosten wieder Grundgebühr.
Wo Serverless Hosting teuer wird
Bei gleichmäßiger Last. Was durchläuft, ist auf einem festen Server um Größenordnungen günstiger; die Abrechnung nach Ausführungen rechnet sich nur bei Lücken dazwischen.
Der zweite Posten ist die Bindung an den Anbieter. Auslöser, Rechte und Schnittstellen sind bei jedem anders gebaut, und ein Wechsel bedeutet, diese Teile neu zu schreiben.