Brand Mentions als KI-Rankingsignal meint Erwähnungen einer Marke im Netz, aus denen Sprachmodelle ihr Bild von ihr zusammensetzen. Anders als beim Backlink zählt dabei die Nennung selbst, auch wenn kein Verweis daransteht.
- Brand Mentions als KI-Rankingsignal
Erwähnungen einer Marke im Netz, aus denen Sprachmodelle ihr Bild von ihr zusammensetzen.
Beispiel: „Brand Mentions als KI-Rankingsignal erklären, warum das Modell die Agentur nannte, obwohl kein Verweis auf sie zeigte.“Der Begriff ist eine Beschreibung und keine bestätigte Größe. Weder Google noch die Anbieter von Sprachmodellen weisen ein Signal dieses Namens aus.
Plausibel ist er trotzdem: Ein Modell kennt eine Marke genau so weit, wie über sie geschrieben wurde, und zieht daraus, wofür sie steht.
Warum Erwähnungen ohne Verweis zählen
Weil Trainingsdaten und abgerufene Quellen Text sind und keine Linkstruktur. Ein Modell, das aus Fachbeiträgen lernt, merkt sich, welcher Name in welchem Zusammenhang vorkommt; ob dort ein Link stand, spielt dafür keine Rolle.
Dasselbe gilt für Antworten, die zur Laufzeit recherchiert werden. Gesucht wird nach Begriffen und Namen, und gefunden wird, wo sie stehen.
Woran man bei Brand Mentions als KI-Rankingsignal arbeitet
An drei Stellen, und keine davon ist neu. Erstens an Anlässen, über die geschrieben wird: eigene Daten, eigene Werkzeuge, eine Einordnung zu einem laufenden Thema. Zweitens an der Eindeutigkeit des Namens, damit Erwähnungen zusammenfinden; siehe Entitäten. Drittens an der Präsenz dort, wo Modelle nachsehen: Fachmedien, Verzeichnisse, Foren, Bewertungsportale.
Was dabei hilft, ist eine Website, die die Marke selbst erklärt. Wer eine Seite hat, auf der steht, wofür ein Unternehmen zuständig ist, liefert die Formulierung mit, die später zitiert wird.
Wie man Brand Mentions prüft
Mit zwei Handgriffen. Eine Suche nach dem eigenen Namen in Anführungszeichen zeigt die Fundstellen im Netz. Und die Frage an mehrere Sprachmodelle, wer in einem Feld arbeitet, zeigt, ob die Marke in ihrem Bild überhaupt vorkommt.
Die zweite Prüfung lohnt im Quartalsrhythmus und mit denselben Fragen, damit sich der Verlauf vergleichen lässt. Werkzeuge dafür gibt es inzwischen; für den Anfang genügen fünf Fragen und eine Tabelle.