Ein Feld, genauer ein Content-Feld, ist die kleinste Einheit der Inhaltspflege: eine benannte Angabe mit festem Typ, die zu einem Inhaltstyp gehört. Überschrift, Fließtext, Datum, Bild und Auswahlliste sind jeweils ein Feld.
- Feld (Content-Feld)
Die kleinste Einheit der Inhaltspflege: eine benannte Angabe mit festem Typ.
Beispiel: „Für die Lesedauer wurde ein eigenes Feld ergänzt.“Der Typ entscheidet über die Eingabe: Ein Datumsfeld öffnet einen Kalender, ein Bildfeld die Mediathek, ein Textfeld einen Editor.
Abgrenzung zum Inhaltstyp: Der Typ ist die Zusammenstellung, das Feld die einzelne Angabe darin.
Welche Arten von Feldern es gibt
Die Benennungen unterscheiden sich je System, die Arten kaum. Es gibt einfache Werte wie Text, Zahl, Datum und Ja-Nein. Es gibt Auswahlen aus einer festen Liste. Es gibt Verweise auf andere Inhalte oder auf Dateien. Und es gibt zusammengesetzte Felder, in denen sich Blöcke wiederholen lassen.
Die letzte Art ist die mächtigste und die heikelste. Ein wiederholbarer Block erlaubt beliebig viele Abschnitte je Seite, und genau darüber wandert gern Gestaltung in den Inhalt, wenn die Blöcke nach Aussehen statt nach Bedeutung benannt sind.
Warum die Beschriftung zur Technik gehört
Weil ein Feld ohne verständliche Beschriftung nicht gepflegt wird. „Teaser“ ist für die Entwicklung eindeutig und für eine Redakteurin, die zweimal im Jahr eine Seite anlegt, eine offene Frage. Ein Satz Hilfetext darunter, der sagt, wo der Inhalt erscheint und wie lang er sein darf, spart jede Rückfrage.
In unseren Projekten hat sich bewährt, bei jedem Feld zwei Angaben zu hinterlegen: wo es ausgegeben wird und was passiert, wenn es leer bleibt. Beides sind Fragen, die sonst per Mail gestellt werden.
Wann ein eigenes Feld besser ist als Fließtext
Sobald die Angabe irgendwo außerhalb des Textes gebraucht wird. Ein Veröffentlichungsdatum im Fließtext lässt sich nicht sortieren, nicht filtern und nicht als strukturierte Daten ausgeben. Dasselbe Datum in einem Datumsfeld kann all das.
Die Faustregel lautet deshalb: Alles, wonach später sortiert, gefiltert oder ausgewertet werden soll, bekommt ein eigenes Feld. Alles andere darf im Text stehen.