Ein Veröffentlichungsdatum legt fest, ab wann ein Inhalt öffentlich sichtbar ist; ein Ablaufdatum, ab wann er es nicht mehr ist. Beides sind Felder am Inhalt, die das System zur gesetzten Zeit auswertet.
- Veröffentlichungsdatum / Ablaufdatum
Zeitpunkte, zu denen ein Inhalt automatisch erscheint oder verschwindet.
Beispiel: „Die Pressemitteilung trägt ein Veröffentlichungsdatum für Montag, sechs Uhr.“Anwendungsfall: Stellenanzeigen, Aktionen und Veranstaltungen, die von selbst auslaufen sollen, ohne dass jemand daran denkt.
Abgrenzung zum Entwurf: Der wartet auf eine Entscheidung, ein datierter Inhalt auf einen Zeitpunkt.
Was mit dem Zwischenspeicher zu klären ist
Wie der Wechsel überhaupt sichtbar wird. Eine Website mit Seitencache liefert die gespeicherte Fassung aus, und die kennt den Zeitpunkt nicht. Ohne Vorkehrung erscheint der Inhalt erst, wenn der Cache aus anderem Anlass erneuert wird.
Die Systeme lösen das über einen zeitgesteuerten Lauf, der zur gesetzten Zeit die betroffenen Seiten erneuert. Ob der eingerichtet ist, gehört geprüft, und zwar mit einem echten Test: Inhalt auf in fünf Minuten datieren und nachsehen.
Was beim Ablauf passieren soll
Das ist eine Entscheidung und keine Selbstverständlichkeit. Ein abgelaufener Inhalt kann verschwinden und einen Fehler 404 liefern, auf eine Übersichtsseite weiterleiten oder sichtbar bleiben und nur aus Listen fallen.
Für Stellenanzeigen hat sich die Weiterleitung auf die Übersicht bewährt: Wer über eine alte Verlinkung kommt, landet bei den aktuellen Angeboten statt auf einer Fehlerseite. Für Aktionen mit Preisangaben ist das Verschwinden richtig.
Wofür sich Veröffentlichungsdatum und Ablaufdatum sonst noch lohnen
Für die Redaktionsplanung. Wenn Inhalte vordatiert werden können, lässt sich eine Woche im Voraus arbeiten, statt am Morgen der Veröffentlichung am Rechner zu sitzen.
In Verbindung mit einem Redaktions-Workflow ergibt das einen geschlossenen Ablauf: schreiben, freigeben, datieren, und der Rest geschieht ohne Zutun.