SPF (Sender Policy Framework) ist der Eintrag, der nennt, welche Server E-Mails für eine Domain versenden dürfen. Der empfangende Server vergleicht die Adresse des Absenders mit dieser Liste.
- SPF (Sender Policy Framework)
Der Eintrag, der nennt, welche Server E-Mails für eine Domain versenden dürfen.
Beispiel: „Im SPF-Eintrag fehlte der Newsletterdienst, und seine E-Mails landeten im Spam.“Hinterlegt wird er als Texteintrag an der Wurzel der Domain, beginnend mit v=spf1. Am Ende steht, wie mit allem Übrigen zu verfahren ist: -all weist ab, ~all markiert.
Abgrenzung zu DKIM: Dieses unterschreibt die Nachricht selbst. SPF prüft allein, von welchem Server sie kam.
Wie ein SPF-Eintrag aufgebaut ist
Aus einer Kette von Angaben: einzelne Adressen, ganze Netze, Verweise auf die Einträge anderer Domains und am Ende die Regel für alles Übrige. Jeder Dienst, der in fremdem Namen sendet, gehört hinein.
Vergessen werden regelmäßig Newsletterdienste, Ticketsysteme, Shops und das Kontaktformular der Website, wenn es über einen eigenen Dienst versendet.
Welche Grenze bei SPF gilt
Zehn Abfragen. Jeder Verweis auf eine andere Domain kostet eine davon, und wer vier Dienste einbindet, ist schnell darüber; der Eintrag gilt dann als fehlerhaft und wird ignoriert.
Dagegen hilft, Dienste mit festen Adressen direkt einzutragen statt über einen Verweis, und nicht mehr benutzte Dienste zu entfernen.
Was SPF nicht leistet
Es schützt die sichtbare Absenderadresse nicht. Geprüft wird die Adresse aus dem Umschlag, und die im Mailprogramm angezeigte kann eine andere sein; genau diese Lücke schließt erst die Kombination mit den beiden anderen Verfahren.
Außerdem bricht es bei Weiterleitungen: Leitet ein Empfänger eine Nachricht weiter, sendet sein Server, und der steht nicht im Eintrag des Absenders, siehe DMARC.