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DKIM (DomainKeys Identified Mail)

oder auch DomainKeys Identified Mail

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 03.11.2026

DKIM (DomainKeys Identified Mail) ist das Verfahren, das ausgehende E-Mails digital unterschreibt und über das DNS prüfbar macht. Der empfangende Server holt den öffentlichen Schlüssel aus der Zone und prüft damit die Unterschrift.

DKIM (DomainKeys Identified Mail)

Das Verfahren, das ausgehende E-Mails digital unterschreibt und über das DNS prüfbar macht.
Beispiel: „Nach dem Wechsel des Anbieters fehlte der DKIM-Schlüssel in der Zone, und die Prüfung schlug fehl.“

Der öffentliche Schlüssel steht als Texteintrag unter einem Namen nach dem Muster selektor._domainkey.domain. Der private Schlüssel bleibt beim Mailserver.

Abgrenzung zu SPF: Dieses prüft den sendenden Server. DKIM prüft die Nachricht selbst und übersteht deshalb Weiterleitungen.

Wie eine DKIM-Prüfung abläuft

In drei Schritten. Der sendende Server bildet eine Prüfsumme über Kopfzeilen und Inhalt und unterschreibt sie; die Unterschrift reist als Kopfzeile mit. Der Empfänger holt den Schlüssel aus dem DNS und rechnet nach.

Stimmt das Ergebnis, steht fest, dass die Nachricht unterwegs nicht verändert wurde und aus dem Haus stammt, das den Schlüssel hält.

Was ein Selektor bei DKIM ist

Ein Name, der mehrere Schlüssel nebeneinander erlaubt. Jeder Dienst bekommt seinen eigenen, und ein Wechsel läuft ohne Unterbrechung, weil der alte Schlüssel noch gilt, während der neue schon gelesen wird.

Deshalb stehen in gewachsenen Zonen oft ein halbes Dutzend solcher Einträge, von denen die Hälfte zu Diensten gehört, die es nicht mehr gibt.

Was bei DKIM schiefgeht

Zwei Dinge. Der Eintrag wird beim Anbieterwechsel vergessen, und die Prüfung schlägt bei jeder Nachricht fehl; oder der Schlüssel ist zu kurz geraten, und strenge Empfänger werten ihn als ungültig.

Beides zeigt sich in den Berichten, die bei einem eingerichteten DMARC-Eintrag eingehen, siehe DMARC.

Siehe auch:

SPF (Sender Policy Framework)

Der Eintrag, der nennt, welche Server E-Mails für eine Domain versenden dürfen.

#DNS & Nameserver

DMARC

Die Regel, was mit E-Mails geschehen soll, die die Prüfungen nicht bestehen.

#DNS & Nameserver

TXT Record (Text Record)

Der Eintrag für freien Text, über den Nachweise und Regeln im DNS hinterlegt werden.

#DNS & Nameserver

Mail Server

Ein Server, der E-Mail annimmt, weiterleitet und für Postfächer bereithält.

#Hosting & Webserver

Email Hosting

Das Bereitstellen von Postfächern und Mailservern für eine eigene Domain.

#Hosting & Webserver

TLS (Transport Layer Security)

Das Verfahren, mit dem eine Verbindung im Netz verschlüsselt und die Gegenseite geprüft wird.

#Hosting & Webserver