Ein Serverumzug ist der Wechsel einer Website auf einen anderen Server, möglichst ohne Ausfall und ohne Datenverlust. Dateien, Datenbank, Zugänge, regelmäßige Aufgaben und Zertifikate ziehen mit; umgeschaltet wird am Ende über das Domain Name System.
- Serverumzug
Der Wechsel einer Website auf einen anderen Server, möglichst ohne Ausfall und ohne Datenverlust.
Beispiel: „Der Serverumzug lief nachts, die Umschaltzeit betrug acht Minuten.“Auch: Servermigration, Hostingwechsel. Vom Anbieterwechsel unterscheidet er sich nur darin, dass Rechnung und Zuständigkeit ebenfalls wechseln.
Abgrenzung zur CMS-Migration: Dort wechselt das System, in dem die Inhalte liegen. Beim Serverumzug bleibt alles, wie es ist, und nur der Unterbau wechselt.
In welcher Reihenfolge ein Serverumzug läuft
Erst der neue Server samt PHP-Version, Zertifikat und Konfiguration, dann eine vollständige Kopie der Website darauf, dann ein Test über die Hosts-Datei des eigenen Rechners, ohne die Domain anzufassen.
Stimmt der Test, folgt die kurze Umschaltung: Seite in den Wartungsmodus, Datenbank und veränderte Dateien noch einmal übertragen, Domain umstellen.
Was die Umschaltzeit beim Serverumzug bestimmt
Die Gültigkeitsdauer des DNS-Eintrags. Steht sie auf einem Tag, landen Besucher noch einen Tag lang auf dem alten Server, und beide Stände nehmen Daten an.
Deshalb wird sie einige Tage vorher auf wenige Minuten gesenkt und nach dem Umzug wieder angehoben. Der alte Server bleibt in dieser Zeit erreichbar, am besten mit einem Hinweis statt mit der alten Website.
Was beim Serverumzug am häufigsten vergessen wird
Die Dinge neben den Dateien: Cron Jobs, Mailkonten, Mailversand aus der Anwendung, Zugänge für Dritte und die Einträge im Weiterleitungskonzept.
Der zweite Klassiker ist der Mailversand. Er läuft nach dem Umzug über eine neue Adresse, und ohne angepasste DNS-Einträge landen die Mails in den Papierkörben der Empfänger.