Pseudocode beschreibt einen Ablauf in Worten, die wie Code aussehen, aber keiner Sprache folgen und nirgends laufen.
- Pseudocode
Eine Beschreibung eines Ablaufs in codeähnlicher Form, die keiner Programmiersprache folgt und nirgends ausgeführt wird.
Beispiel: „Der Pseudocode im Konzept zeigt die Regel, ohne eine Sprache vorwegzunehmen.“Herkunft: griechisch pseudo, falsch oder vorgetäuscht. Es sieht aus wie Code und ist keiner.
Wofür er gut ist
Um eine Regel zu klären, bevor jemand sie programmiert. Eine Rabattstaffel, eine Versandregel, eine Zuordnung von Zuständen: Solche Dinge lassen sich in Pseudocode mit Fachleuten durchsprechen, die keine Sprache lesen.
Der zweite Zweck ist das eigene Denken. Wer einen verwickelten Ablauf zuerst in Worten aufschreibt, merkt beim Schreiben, welche Fälle er noch nicht bedacht hat, und muss das nicht erst im Code herausfinden.
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Summe = Summe + Artikel.Preis * Artikel.MengeWas ihn vom Diagramm unterscheidet
Ein Ablaufdiagramm zeigt dasselbe grafisch und ist bei Verzweigungen übersichtlicher. Pseudocode ist schneller geschrieben, lässt sich in ein Dokument einfügen und in einer Besprechung gemeinsam ändern.
In der Praxis ergänzen sich beide: das Diagramm für den Überblick, der Pseudocode für die Einzelregel.
Wo die Grenze liegt
Pseudocode prüft nichts. Er kann widersprüchlich sein, Fälle auslassen und trotzdem schlüssig aussehen. Er ersetzt deshalb keine Abnahme am laufenden System, sondern bereitet sie vor.