Ein Integer (Ganzzahl) ist eine Zahl ohne Nachkommastelle. Er zählt Dinge, die es nur ganz gibt: Artikel im Warenkorb, Seiten in einer Liste.
- Integer
Ein Datentyp für Zahlen ohne Nachkommastelle, auch negative.
Beispiel: „Die Zahl der Artikel im Warenkorb ist ein Integer, weil es keine halben Artikel gibt.“Auch: Ganzzahl.
Herkunft: lateinisch integer, unversehrt oder ungeteilt. Dasselbe Wort steckt in Integrität.
Wofür er da ist
Für alles, was gezählt wird. Artikel, Seitenzahlen, Bestände, Sekunden, Positionen in einem Array. Überall dort wäre eine Nachkommastelle sinnlos, und der Datentyp schließt sie aus.
Das ist der eigentliche Nutzen einer festen Typwahl: Sie hält fest, was gelten soll. Ein Bestand von 3,5 Stück ist keine Rundungsfrage, sondern ein Fehler, und der Typ macht ihn unmöglich.
Warum Beträge als Ganzzahl gespeichert werden
Weil mit Fließkommazahlen Rundungsfehler entstehen. In vielen Systemen liegen Geldbeträge deshalb in Cent als Integer: 19,99 Euro werden zu 1999. Gerechnet wird in ganzen Cent, und erst bei der Anzeige kommt das Komma hinein.
In Projekten mit Shop oder Abrechnung ist das der Normalfall. Wer darauf verzichtet, bekommt die Abweichungen erst in der Summe über viele Posten zu sehen, und dann ist die Ursache schwer zu finden.
Dass auch Ganzzahlen enden
Jeder Integer hat eine Obergrenze, die davon abhängt, wie viel Speicher die Sprache ihm zugesteht. Wird sie überschritten, springt der Wert ins Negative oder die Sprache wechselt still auf einen anderen Typ.
Im Web merkt man das selten. Wo es auffällt, sind lange Kennnummern aus fremden Systemen: Eine Id mit neunzehn Stellen überschreitet in JavaScript den Bereich, in dem Zahlen noch genau sind, und wird deshalb besser als String behandelt.