Plone ist ein quelloffenes Content-Management-System auf Python-Basis, das seit dem Anfang der 2000er Jahre gepflegt wird. Sein Schwerpunkt liegt auf abgestuften Rechten und nachvollziehbaren Freigaben.
- Plone
Ein quelloffenes CMS auf Python-Basis mit ausgeprägter Rechte- und Freigabeverwaltung.
Beispiel: „Die Behörde pflegt ihr Portal mit Plone, weil jede Freigabe nachvollziehbar sein muss.“Rechte lassen sich je Ordner und je Inhalt vergeben; das geht über das übliche Rechte- und Rollenkonzept hinaus.
Lässt sich auch headless betreiben, mit einer eigens entwickelten Oberfläche davor.
Hersteller: plone.org, Add-ons im Verzeichnis der Add-ons.
Wofür Plone steht
Für Nachvollziehbarkeit. Wer etwas geändert, geprüft und freigegeben hat, steht am Inhalt, und die Stufen dieses Weges lassen sich je Bereich eigens festlegen.
Dazu eine Rechteverwaltung, die bis auf den einzelnen Inhalt hinunterreicht. In Häusern mit vielen Abteilungen und abgegrenzten Zuständigkeiten ist das der Grund für diese Wahl.
Wie sich ein anderes System mit ähnlichem Anspruch dagegen schlägt, steht in TYPO3 vs. Plone.
Für wen es taugt
Für Verwaltungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, also für Häuser, in denen Zuständigkeiten formal geregelt sind und Inhalte den Dienstweg gehen.
Für kleine Auftritte ist der Apparat zu groß. Dort kostet die Einrichtung mehr, als die Freigabewege je einsparen.
Was die Python-Grundlage mit sich bringt
Eine andere Betreuung als im PHP-Umfeld. Hosting, Aktualisierungen und Dienstleister kommen aus einer kleineren Welt, in der die Fachleute seltener und oft seit Jahren dabei sind.
Vor der Entscheidung gehört deshalb die Frage auf den Tisch, wer das System in fünf Jahren betreut. Die Antwort fällt hier enger aus als bei den verbreiteten Systemen.