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Plesk

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 03.11.2026

Plesk ist die zweite große Oberfläche für Hosting und die einzige der beiden, die auch auf Windows Server läuft. Verwaltet werden darüber Domains, Postfächer, Datenbanken und Websites; die aktuelle Linie heißt Plesk Obsidian.

Plesk

Die zweite große Oberfläche für Hosting, die auf Linux und auf Windows Server läuft.
Beispiel: „Der Kunde pflegte seine Postfächer in Plesk, die Website lag im selben Abonnement.“

Der Aufruf läuft über Port 8443. Unter Windows bedient Plesk den IIS, unter Linux Apache und Nginx, auf Wunsch beide hintereinander.

Abgrenzung zu cPanel: Dieses ist auf Linux verbreiteter und trennt Serververwaltung und Kundenkonto in zwei Oberflächen. Plesk führt beides in einer.

Wie Plesk Abonnements und Servicepläne ordnet

Über zwei Begriffe. Ein Serviceplan beschreibt, was ein Paket darf: Speicherplatz, Zahl der Postfächer, erlaubte PHP-Versionen, Grenzen für Datenbanken. Ein Abonnement ist ein Paket, das einem Kunden gehört und einem Plan folgt.

Der Vorteil zeigt sich beim Ändern. Wer im Plan den Speicherplatz anhebt, hebt ihn in allen Abonnements an, die daran hängen. Einzelne Abonnements lassen sich davon abkoppeln, was Plesk danach als Abweichung ausweist.

Was Plesk für WordPress mitbringt

Das WP Toolkit. Es listet alle Installationen eines Servers, zeigt Version, Plugins und Themes, erneuert sie auf Wunsch selbsttätig und legt vor jeder Aktualisierung einen Wiederherstellungspunkt an.

Dazu gehören ein Klon einer Installation als Testsystem und der Abgleich zurück in den Betrieb. Für eine Agentur mit vielen kleinen Websites ist das der Grund, Plesk überhaupt zu buchen.

Wo Plesk seine Grenzen hat

An den Lizenzstufen. Die kleinste Fassung begrenzt die Zahl der Domains, und Erweiterungen wie das WP Toolkit in voller Ausstattung oder ein Virenscanner kosten extra; im Monat summiert sich das auf den Preis eines kleinen Tarifs.

Der zweite Punkt ist die Bindung. Plesk legt Verzeichnisse, Systemnutzer und Konfiguration nach eigenem Muster ab, und ein Umzug auf einen Server ohne Plesk heißt, jede Website von Hand nachzubauen.

Siehe auch:

cPanel

Die verbreitetste Oberfläche für Webhosting, über die Kunden Domains, Postfächer und Datenbanken selbst verwalten.

#Hosting & Webserver

Webhosting

Die Miete von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server, damit eine Website erreichbar ist.

#Hosting & Webserver

Managed Hosting

Hosting, bei dem der Anbieter Betrieb, Updates und Sicherung des Servers übernimmt.

#Hosting & Webserver

nginx

Ein Webserver, der viele gleichzeitige Verbindungen mit wenig Arbeitsspeicher bedient.

#Hosting & Webserver

phpMyAdmin

Eine Oberfläche im Browser für die Verwaltung von MySQL- und MariaDB-Datenbanken.

#Hosting & Webserver

Reseller (Hosting)

Ein Anbieter, der Hosting eines anderen unter eigenem Namen weiterverkauft.

#Hosting & Webserver