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Pimcore

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 28.10.2026

Pimcore ist eine quelloffene Plattform aus Österreich, die Produktdatenverwaltung, Medienverwaltung und Content-Management in einem System verbindet. Die Inhalte lassen sich über Schnittstellen in beliebige Kanäle ausspielen.

Pimcore

Eine Plattform, die Produktdaten, Mediendateien und Inhalte in einem System hält.
Beispiel: „Der Hersteller pflegt seine Katalogdaten in Pimcore und spielt sie in Shop und Druck aus.“

Deckt damit ab, was sonst auf ein PIM, ein Digital Asset Management und ein CMS verteilt ist.

Hersteller: pimcore.com, den im Quelltext auf GitHub.

Wofür Pimcore steht

Pimcore-Backend mit dunkler Kopfleiste, links ein Baum mit Fahrzeugmarken von Alfa Romeo bis Lincoln, in der Mitte die Arbeitsfläche, rechts eine Spalte mit Kategorien
Der Baum links hält Datenobjekte und nicht Seiten; daran zeigt sich der Unterschied zu einem reinen CMS.

Für Produktdaten als Mittelpunkt. Wo ein Sortiment mit vielen Attributen, Varianten und Sprachen gepflegt wird und dieselben Daten in Shop, Katalog und Partnerportal erscheinen, liegt der Nutzen auf der Hand.

Durch die gemeinsame Haltung entfällt der Abgleich zwischen getrennten Systemen, der sonst dauerhaft Arbeit und Fehlerquellen erzeugt.

Für welche Unternehmen es passt

Für Hersteller und Großhändler mit umfangreichen Sortimenten und mehreren Ausgabekanälen. Dort rechtfertigt der Aufwand die Einrichtung.

Für eine Unternehmenswebsite ohne Produktdaten ist es weit überdimensioniert; dort trägt ein gewöhnliches CMS die Aufgabe mit einem Bruchteil des Aufwands.

Wo die Grenze dazwischen verläuft, zeigt TYPO3 vs. Pimcore.

Was die Einrichtung verlangt

Ein durchdachtes Datenmodell, bevor die erste Zeile Inhalt entsteht. Welche Objekte gibt es, welche Eigenschaften tragen sie, wie hängen sie zusammen und welche Sprachen und Verkaufsgebiete kommen dazu.

Diese Arbeit ist der eigentliche Teil des Projekts; die Oberfläche ergibt sich daraus. Wer sie überspringt und drauflos pflegt, baut sie später unter laufendem Betrieb nach.

Siehe auch:

Digital Asset Management

Die geordnete Verwaltung aller Mediendateien samt ihrer Metadaten und Rechte.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Multichannel Publishing

Dieselben Inhalte aus einer Quelle in mehreren Kanälen ausspielen.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Headless

Ein CMS ohne eigene Ausgabeschicht: Inhalte kommen nur über eine Schnittstelle.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Magento

Ein Shopsystem für große Sortimente, heute bei Adobe als Adobe Commerce.

#Content-Management-Systeme (CMS)

PHP

Die Programmiersprache, in der die meisten Websites auf dem Server laufen.

#Programmiersprachen

Open Source

Der Quelltext liegt offen und steht unter einer Lizenz, die Benutzen und Ändern erlaubt.

#Programmiersprachen