Pagination ist die Aufteilung einer langen Liste auf mehrere Seiten, zusammen mit der Leiste, über die sich zwischen ihnen blättern lässt. Jede Teilseite bekommt eine eigene Adresse. Das hält die einzelne Seite kurz und schiebt späte Einträge zugleich in die Tiefe.
- Pagination
Aufteilung einer langen Liste auf mehrere Seiten mit einer Leiste zum Blättern.
Beispiel: „Die Übersicht zeigt zwölf Projekte je Seite, der Rest folgt über die Pagination.“Auch: Paginierung, Blätternavigation oder Seitennummerierung. Alle meinen dasselbe Verfahren.
Abgrenzung zum Nachladen: Beim Nachladen kommen weitere Einträge auf derselben Seite dazu, entweder auf Knopfdruck oder beim Scrollen. Es entsteht dabei keine zweite Adresse.
Was die Aufteilung mit der Auffindbarkeit macht
Ein Eintrag auf Seite zwölf liegt rechnerisch sehr tief, obwohl er inhaltlich gleichwertig ist. Besucher kommen selten dorthin, und ein Crawler besucht solche Seiten seltener. Bei großen Beständen ist das der häufigste Grund dafür, dass ein Teil des Angebots unsichtbar bleibt.
Dagegen hilft ein zweiter Weg: Filter und Übersichten nach Merkmal, die dieselben Einträge von weiter oben erreichbar machen. Die Pagination bleibt dann für das Stöbern, die Filter für das Suchen.
Wie die Leiste gebaut wird
Die Leiste ist eine Navigation mit einer Liste darin, die aktuelle Seite wird über aria-current markiert. Die Ziffern brauchen Trefferflächen von rund 44 Pixeln, sonst sind sie auf dem Telefon kaum zu treffen.
<nav aria-label="Seitennummerierung">
<ol>
<li><a href="?seite=1">1</a></li>
<li><a href="?seite=2" aria-current="page">2</a></li>
<li><a href="?seite=3">3</a></li>
</ol>
</nav>Pagination oder Nachladen
Beim Stöbern ohne festes Ziel wirkt endloses Nachladen angenehmer. Es hat aber zwei Haken: Der Footer rückt unerreichbar nach unten, und eine einzelne Position lässt sich nicht verlinken. Unsere Empfehlung ist eine Mischung: nachladen auf Knopfdruck, dazu echte Adressen je Abschnitt im Hintergrund.
Wie viele Einträge auf eine Seite gehören, hängt an ihrem Gewicht. Textzeilen vertragen fünfzig, Kacheln mit Bildern eher zwölf bis zwanzig, weil jede davon geladen werden will. Wir richten uns nach der Ladezeit der ersten Seite und nicht nach einer runden Zahl.