Eine Detailseite zeigt einen einzelnen Eintrag vollständig, während die zugehörige Übersichtsseite viele Einträge verkürzt nebeneinanderstellt. Sie ist der Ort, an dem eine Entscheidung fällt, und trägt deshalb alle Angaben, die dafür nötig sind.
- Detailseite
Seite, die einen einzelnen Eintrag vollständig zeigt und über eine Übersichtsseite erreichbar ist.
Beispiel: „Jedes Projekt hat eine eigene Detailseite mit Bildern und Ergebnis.“Auch: Einzelseite. In Shops heißt die Entsprechung Produktseite, im Blog Artikelseite.
Abgrenzung zur Übersichtsseite: Die Übersicht hilft beim Auswählen, die Detailseite beim Entscheiden. Was auf beiden steht, gehört auf die Detailseite ausführlich und auf die Übersicht verkürzt.
Die Detailseite ist meist der Einstieg
Wer über eine Suchmaschine kommt, landet selten auf der Übersicht. Die Detailseite muss deshalb allein tragen: Sie sagt, worum es geht, von wem sie stammt und wie es weitergeht, ohne dass vorher etwas gelesen wurde.
Daraus folgt, dass die Einordnung auf die Seite gehört und nicht in die Übersicht. Ein Projektbericht, der mit „Auch dieses Mal“ beginnt, setzt den Blick auf die Liste voraus, den die Hälfte der Leser nie hatte.
Was auf eine Detailseite gehört
Der Gegenstand selbst, die Angaben, nach denen jemand ausgewählt hat, und der nächste Schritt. Dazu der Weg zurück in die Übersicht, über eine Breadcrumb oder einen Verweis am Ende, und Hinweise auf benachbarte Einträge.
Die benachbarten Einträge sind der am häufigsten vergessene Teil. Wer auf einer Detailseite ankommt und das Falsche findet, verlässt die Website, wenn kein Weg zum Nächstbesten ausgeschildert ist.
Viele gleichartige Detailseiten
Entstehen Detailseiten aus einem System, etwa aus einer Projektdatenbank, gleichen sie sich im Aufbau. Das ist gewollt, wird aber zum Problem, wenn auch die Texte gleich bleiben. Seiten, die sich nur in zwei Feldern unterscheiden, konkurrieren miteinander, statt sich zu ergänzen.