Eine Filterleiste ist eine Bedienleiste, die eine angezeigte Liste auf die passenden Einträge eingrenzt. Sie sitzt über oder neben den Ergebnissen und besteht aus Schaltflächen, Auswahlfeldern oder Kästchen für Merkmale wie Branche, Ort oder Preisspanne.
- Filterleiste
Bedienleiste, die eine angezeigte Liste auf die passenden Einträge eingrenzt.
Beispiel: „Über den Referenzen grenzt eine Filterleiste nach Branche und Ort ein.“Auch: Filter oder Filterbar. Sitzt die Leiste als Spalte links neben den Ergebnissen, heißt sie oft Filterspalte.
Abgrenzung zum Suchfeld: Die Suche beginnt bei einem Begriff, den der Besucher selbst eingibt, der Filter bei der vollständigen Liste und den Merkmalen, die darin vorkommen.
Wo der Filter der Suche voraus ist
Der Filter arbeitet mit den Merkmalen, die im Bestand tatsächlich vorkommen. Er zeigt also nur Auswahlmöglichkeiten, die auch zu Treffern führen, und ein guter Filter nennt die Trefferzahl gleich dazu. Das erspart die Sackgasse, in die eine Freitextsuche regelmäßig führt.
Dafür braucht es gepflegte Merkmale an den Einträgen. Eine Filterleiste ist immer nur so gut wie die Daten darunter: Wo die Branche bei einem Drittel der Einträge fehlt, verschwindet dieses Drittel bei jedem Branchenfilter aus der Liste.
Wie viele Filter sinnvoll sind
Drei bis fünf Merkmale reichen in den meisten Fällen. Jedes weitere verlängert die Leiste, und mit jeder zusätzlichen Einschränkung sinkt die Trefferzahl schneller, als Besucher erwarten. Wichtig ist, dass aktive Filter sichtbar bleiben und sich einzeln wieder entfernen lassen.
Auf dem Smartphone hat die Leiste keinen Platz. Üblich ist eine Schaltfläche „Filter“, die eine Ansicht über die Seite legt, mit der Trefferzahl auf der Bestätigungsschaltfläche.
Filter gehören in die Adresse
Eine gefilterte Ansicht sollte sich teilen und per Lesezeichen merken lassen, also als Parameter in der Adresse stehen. Für Suchmaschinen entstehen damit beliebig viele Adressen mit fast gleichem Inhalt, weshalb gefilterte Ansichten ein Canonical auf die ungefilterte Liste bekommen, solange sie keine eigene Nachfrage bedienen.