Ein Link ist ein Verweis, der von einer Stelle im Web zu einer anderen Adresse führt und sich anklicken lässt. Er besteht aus dem Ziel, also der Adresse, und dem Ankertext, den der Besucher sieht. Links sind das Mittel, das die einzelnen Seiten des Webs überhaupt verbindet.
- Link
Verweis, der von einer Stelle im Web zu einer anderen Adresse führt und sich anklicken lässt.
Beispiel: „Der Link im dritten Absatz führt auf die Leistungsseite.“Auch: Hyperlink, Verweis oder Verlinkung. In HTML steht dafür das a-Element, dessen Attribut href das Ziel trägt.
Abgrenzung zum Button: Ein Link führt zu einer Adresse und lässt sich kopieren, teilen und in einem neuen Tab öffnen. Ein Button löst eine Handlung aus. Beide dürfen gleich aussehen, müssen aber unterschiedlich gebaut sein.
Die Arten im Überblick
Nach dem Ziel unterscheidet man den internen Link, der auf eine Seite derselben Website führt, und den externen Link, der die Website verlässt. Nach der Schreibweise der Adresse die absolute und die relative Form. Jede dieser vier Spielarten hat eigene Regeln, die in den jeweiligen Einträgen stehen.
Dazu kommt der Anker, der innerhalb derselben Seite zu einem Abschnitt springt. Er ist technisch ein Link, fühlt sich aber an wie Scrollen, weshalb Besucher ihn nur bemerken, wenn die Adresszeile sich ändert.
Der Ankertext trägt die Erwartung
Der sichtbare Text sagt, was hinter dem Link liegt. „Mehr erfahren“ und „hier“ sagen nichts und sind für jemanden, der sich die Links einer Seite vorlesen lässt, wertlos. Besser ist der Name des Ziels, so wie er auf der Zielseite auch steht.
<a href="/preise/">Preise für eine Website</a>
<a href="/preise/">Mehr erfahren</a> <!-- sagt nichts über das Ziel -->Links sind auch eine Bewertung
Eine Suchmaschine folgt Links, um Seiten zu finden, und liest den Ankertext als Hinweis darauf, worum es auf der Zielseite geht. Das gilt für Links innerhalb der eigenen Website ebenso wie für solche von fremden. Wer intern einheitlich verlinkt, gibt damit ein klares Signal.