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Externer Link

oder auch Ausgehender Link, Outbound Link

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 02.09.2026

Ein externer Link führt von deiner Website auf eine fremde Domain. Aus Sicht der eigenen Seite ist er ein ausgehender Link, aus Sicht der Zielseite ein Backlink. Über das rel-Attribut teilst du der Suchmaschine mit, in welchem Verhältnis du zu dem Ziel stehst.

Externer Link

Verweis von einer Website auf eine Seite außerhalb der eigenen Domain.
Beispiel: „Der Beitrag belegt die Frist mit einem externen Link auf den Gesetzestext.“

Auch: ausgehender Link oder Outbound Link. Beide Bezeichnungen betonen die Richtung, in die der Verweis zeigt.

Abgrenzung: Ein Backlink ist dieselbe Verbindung aus der Gegenrichtung betrachtet. Dein ausgehender Link ist der Backlink des Empfängers.

Gegenbegriff: Der interne Link bleibt innerhalb derselben Domain.

Wozu externe Links im Text gut sind

Ein Verweis nach außen macht eine Aussage überprüfbar. Wer eine Frist, eine Versionsnummer oder eine Studie nennt, kann die Quelle direkt anbieten, statt den Leser suchen zu lassen. Für die Glaubwürdigkeit eines Textes ist das einer der wenigen Hebel, die ohne eigenen Aufwand wirken: Der Beleg steht schon fest, er muss nur verlinkt werden.

Daneben ordnen externe Links den eigenen Text thematisch ein. Suchmaschinen lesen mit, worauf eine Seite verweist, und leiten daraus ab, worum es geht. Ein Beitrag über Barrierefreiheit, der auf die WCAG und auf den Gesetzestext des BFSG zeigt, ist erkennbar in seinem Feld zu Hause.

Die rel-Attribute

Bis 2019 gab es für die Kennzeichnung nur nofollow. Seit der Ankündigung vom 10. September 2019 unterscheidet Google feiner und behandelt alle drei Werte als Hinweis statt als Anweisung: für die Bewertung seit 2019, für Crawling und Indexierung seit dem 1. März 2020.

<!-- Redaktioneller Verweis auf eine Quelle: ohne rel -->
<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bfsg/">Barrierefreiheitsstärkungsgesetz</a>

<!-- Bezahlter Verweis, zusätzlich in neuem Tab -->
<a href="https://beispiel-partner.de/"
   rel="sponsored noopener"
   target="_blank">Angebot unseres Partners</a>

Wert im rel-Attribut

Wofür

sponsored

Bezahlte Links: Werbung, Sponsoring, Affiliate-Verweise

ugc

Links aus Inhalten, die Besucher erzeugen, etwa Kommentare und Forenbeiträge

nofollow

Verweise, für die du nicht einstehen willst, ohne dass Geld geflossen ist

Für einen redaktionellen Verweis auf eine Quelle braucht es keines dieser Attribute. Der Regelfall ist der unmarkierte Link, die Kennzeichnung ist die Ausnahme. Wo Geld im Spiel ist, ist sie allerdings Pflicht, unabhängig davon, wie die Suchmaschine damit umgeht. Der Zusatz noopener gehört zu jedem Link mit target="_blank": Er verhindert, dass die geöffnete Seite über JavaScript auf das Fenster zugreift, aus dem sie aufgerufen wurde.

Ausgehende Links und die eigene Sichtbarkeit

Die Sorge, ausgehende Links würden Bewertung abgeben, hält sich hartnäckig. In der Praxis überwiegt der Nutzen: Ein Beleg an der richtigen Stelle macht eine Aussage überprüfbar, und genau das ist es, woran Google Qualität festmacht. Wir verlinken deshalb Gesetzestexte, Herstellerangaben und Studien direkt auf die Originalquelle, statt sie nur zu erwähnen.

Was tatsächlich zu prüfen ist, sind die Ziele über die Zeit. Verlinkte Seiten verschwinden, Domains wechseln den Besitzer, und aus einem Fachbeitrag wird eine Parkseite mit Werbung. Ein regelmäßiger Lauf über die ausgehenden Links gehört deshalb zur Pflege eines Textbestands, der über Jahre stehen bleiben soll.

Siehe auch:

Interner Link

Verweis auf eine andere Seite derselben Domain, dessen Ziel, Ankertext und Menge du selbst bestimmst.

#Webdesign-Grundlagen

Absolute URL

Vollständige Webadresse aus Schema, Host und Pfad, die unabhängig vom Standort des Links immer dieselbe Ressource bezeichnet.

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