Zum Inhalt springen

Link Popularity

oder auch Linkpopularität

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 21.10.2026

Link Popularity ist die Bekanntheit einer Website, gemessen an Zahl und Herkunft der Verweise auf sie. Der Begriff stammt aus den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung und beschreibt die Grundidee, die bis heute trägt: Wer oft genannt wird, gilt mehr.

Link Popularity

Die Bekanntheit einer Website, gemessen an Zahl und Herkunft der Verweise auf sie.
Beispiel: „Von Link Popularity sprach man, als die Zahl der Verweise noch die halbe Bewertung ausmachte.“

Auch: Linkpopularität. Verwandt ist die Domain Popularity, die statt der Verweise die Zahl der verweisenden Domains zählt.

Der Begriff ist weitgehend von genaueren abgelöst worden, etwa von den verweisenden Domains und den Kennzahlen der Werkzeuge.

Woher der Begriff Link Popularity stammt

Aus den späten neunziger Jahren, als Suchmaschinen begannen, Verweise in die Bewertung einzubeziehen. Vorher zählte vor allem, was auf einer Seite stand; danach zählte auch, wer darauf zeigte, und dafür brauchte es ein Wort.

In dieser Zeit war die Zahl selbst aussagekräftig, weil Verweise noch Arbeit bedeuteten. Erst als sich Links in Masse erzeugen ließen, verlor die reine Zahl ihren Wert, und die Bewertung wurde feiner.

Was Link Popularity abgelöst hat

Drei Entwicklungen. Die Zählung auf Ebene der Domains statt der einzelnen Links. Die Gewichtung nach Qualität der Quelle, wofür die Werkzeuge eigene Kennzahlen führen. Und die Abwertung von allem, was gemacht aussieht, was heute laufend geschieht.

Übrig bleibt der Kern, und der ist richtig: Eine Website, über die viele unabhängig voneinander schreiben, steht besser da als eine, über die niemand schreibt.

Wo der Begriff Link Popularity noch auftaucht

In älteren Texten, in Angeboten, die aus Textbausteinen bestehen, und gelegentlich in Werkzeugen als Name für eine Kennzahl. Wer ihn heute liest, sollte prüfen, was damit genau gemeint ist, denn eine einheitliche Definition gibt es nicht.

Für die eigene Arbeit ist er entbehrlich. Wer über Verweise spricht, kommt mit der Zahl der verweisenden Domains und einem Blick auf die stärksten Quellen weiter als mit einem Sammelbegriff.

Siehe auch:

Backlink

Ein Link von einer fremden Website auf die eigene.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Verweisende Domains (Referring Domains)

Die Zahl der verschiedenen Websites, von denen mindestens ein Verweis kommt.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Linkprofil

Die Gesamtheit aller Verweise, die auf eine Website zeigen, samt ihren Eigenschaften.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

PageRank

Das ursprüngliche Verfahren von Google, die Bedeutung einer Seite aus Verweisen zu berechnen.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Trust Flow

Ein Wert von Majestic dafür, wie vertrauenswürdig die Quellen sind, die auf eine Seite verweisen.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Off-Page SEO

Die Arbeit an allem, was außerhalb der eigenen Website über sie entscheidet.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)