KI-generierter Inhalt sind Inhalte, die ganz oder überwiegend von einem KI-Modell erzeugt wurden: Texte, Bilder, Ton, Video. Der Begriff sagt nichts über die Qualität, nur über die Entstehung, und genau diese Unterscheidung wird im Gespräch häufig verwischt.
- KI-generierter Inhalt (AI-Generated Content)
Inhalte, die ganz oder überwiegend von einem KI-Modell erzeugt wurden.
Beispiel: „Der KI-generierte Inhalt war nach der Faktenprüfung und zwei Durchgängen besser als die frühere Fassung.“Die Übergänge sind fließend: vom Rechtschreibhilfe über den umformulierten Absatz und den erzeugten Entwurf bis zum unveränderten Modellausstoß. Eine Grenze zu ziehen ist eine Entscheidung und kein Messvorgang.
Abgrenzung zum AI Slop: Der benennt fehlende Prüfung und geringe Qualität. Erzeugter Inhalt kann sorgfältig geprüft und gut sein.
Was Suchmaschinen dazu sagen
Dass die Entstehung nicht das Kriterium ist, sondern der Nutzen. Google hat seine Haltung 2023 dahin geklärt, dass es auf Qualität und Hilfsbereitschaft ankommt und nicht auf die Art der Herstellung; was abgestraft wird, ist Material, das allein zur Beeinflussung der Rangfolge entsteht. In der Wirkung heißt das: Masse ohne eigenen Beitrag verliert, geprüftes Material nicht.
Was gekennzeichnet werden muss
Bei Bild, Ton und Video mehr als bei Text. Die europäische Regelung verlangt Transparenz, wenn Inhalte Personen oder Ereignisse so darstellen, dass sie für echt gehalten werden können, und bei Gesprächen mit Maschinen. Für einen maschinell mitgeschriebenen Fachtext gilt keine allgemeine Pflicht, siehe KI-Kennzeichnung.
Was wir in Projekten vereinbaren
Eine Linie und eine Zuständigkeit. Erzeugte Bilder von Personen und Orten werden gekennzeichnet, erzeugte Stimmungsbilder nach Absprache, Texte nicht; und für jeden veröffentlichten Inhalt steht eine Person als verantwortlich fest. Diese Zuständigkeit ist wichtiger als jede Kennzeichnungsregel, weil sie die Prüfung erzwingt.
Was den Unterschied im Ergebnis macht
Der eigene Beitrag. Ein erzeugter Text mit eigener Zahl, eigenem Fall und eigener Einordnung ist etwas, das aus keinem Modell gefallen ist; derselbe Text ohne diesen Anteil ist auswechselbar. In unserer Arbeit ist das die einzige Regel, die über die Veröffentlichung entscheidet.