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KI-generierter Inhalt (AI-Generated Content)

oder auch AI-Generated Content, Maschinell erzeugter Inhalt

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 18.10.2026

KI-generierter Inhalt sind Inhalte, die ganz oder überwiegend von einem KI-Modell erzeugt wurden: Texte, Bilder, Ton, Video. Der Begriff sagt nichts über die Qualität, nur über die Entstehung, und genau diese Unterscheidung wird im Gespräch häufig verwischt.

KI-generierter Inhalt (AI-Generated Content)

Inhalte, die ganz oder überwiegend von einem KI-Modell erzeugt wurden.
Beispiel: „Der KI-generierte Inhalt war nach der Faktenprüfung und zwei Durchgängen besser als die frühere Fassung.“

Die Übergänge sind fließend: vom Rechtschreibhilfe über den umformulierten Absatz und den erzeugten Entwurf bis zum unveränderten Modellausstoß. Eine Grenze zu ziehen ist eine Entscheidung und kein Messvorgang.

Abgrenzung zum AI Slop: Der benennt fehlende Prüfung und geringe Qualität. Erzeugter Inhalt kann sorgfältig geprüft und gut sein.

Was Suchmaschinen dazu sagen

Dass die Entstehung nicht das Kriterium ist, sondern der Nutzen. Google hat seine Haltung 2023 dahin geklärt, dass es auf Qualität und Hilfsbereitschaft ankommt und nicht auf die Art der Herstellung; was abgestraft wird, ist Material, das allein zur Beeinflussung der Rangfolge entsteht. In der Wirkung heißt das: Masse ohne eigenen Beitrag verliert, geprüftes Material nicht.

Was gekennzeichnet werden muss

Bei Bild, Ton und Video mehr als bei Text. Die europäische Regelung verlangt Transparenz, wenn Inhalte Personen oder Ereignisse so darstellen, dass sie für echt gehalten werden können, und bei Gesprächen mit Maschinen. Für einen maschinell mitgeschriebenen Fachtext gilt keine allgemeine Pflicht, siehe KI-Kennzeichnung.

Was wir in Projekten vereinbaren

Eine Linie und eine Zuständigkeit. Erzeugte Bilder von Personen und Orten werden gekennzeichnet, erzeugte Stimmungsbilder nach Absprache, Texte nicht; und für jeden veröffentlichten Inhalt steht eine Person als verantwortlich fest. Diese Zuständigkeit ist wichtiger als jede Kennzeichnungsregel, weil sie die Prüfung erzwingt.

Was den Unterschied im Ergebnis macht

Der eigene Beitrag. Ein erzeugter Text mit eigener Zahl, eigenem Fall und eigener Einordnung ist etwas, das aus keinem Modell gefallen ist; derselbe Text ohne diesen Anteil ist auswechselbar. In unserer Arbeit ist das die einzige Regel, die über die Veröffentlichung entscheidet.

Siehe auch:

AI Slop

Maschinell erzeugte Inhalte in großer Menge und geringer Qualität, veröffentlicht ohne Prüfung.

#Künstliche Intelligenz (KI)

KI-Kennzeichnung

Der sichtbare und maschinenlesbare Hinweis darauf, dass ein Inhalt von einer KI erzeugt wurde.

#Künstliche Intelligenz (KI)

KI-gestützte Redaktion

Ein Redaktionsablauf, in dem KI-Werkzeuge Entwürfe, Prüfungen und Nebenarbeiten übernehmen.

#Künstliche Intelligenz (KI)

C2PA (Content Credentials)

Ein offener Standard, der die Herkunft einer Datei festhält, einschließlich der Beteiligung von KI.

#Künstliche Intelligenz (KI)

Nutzungsrechte an KI-Ergebnissen

Die Frage, wer ein maschinell erzeugtes Ergebnis wie verwenden darf.

#Künstliche Intelligenz (KI)

Faktenprüfung bei KI-Texten

Das Nachprüfen der überprüfbaren Aussagen eines maschinell erzeugten Textes an der Quelle.

#Künstliche Intelligenz (KI)